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Jede Minute erfährt ein Mensch von seinem Tumor

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Krebs  

Jede Minute erfährt ein Mensch von seinem Tumor

12.07.2011, 08:44 Uhr | DasErste.de / wve

Jede Minute erfährt ein Mensch von seinem Tumor. Neue Therapiemöglichkeiten lassen Krebspatienten hoffen (Foto: ARD)

Neue Therapiemöglichkeiten lassen Krebspatienten hoffen (Foto: ARD)

Jede Minute erfährt in Deutschland ein Mensch, dass ein bösartiger Tumor in seinem Körper wächst. Mit 1,5 Millionen Erkrankten allein in Deutschland ist Krebs mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. In der Dokumentationsreihe "Die großen Volkskrankheiten", die die ARD seit dieser Woche montags ab 21 Uhr sendet, geht es in den kommenden Wochen auch um Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Der erste Teil mit dem Titel "Krebs - Neue Therapien für ein längeres Leben" schildert, wie sich Verzweiflung und Hoffnung von Betroffenen abwechseln. Klicken Sie sich durch die Show und erfahren Sie von den einzelnen Schicksalen.

Drei Schicksale, drei Therapiemöglichkeiten

Die Dokumentation zeigt, wie drei Menschen mit der Diagnose Krebs umgehen. Eine von ihnen ist Hella von T. Mit 65 Jahren wurde ihr ein Muttermal im Gesicht entfernt. Danach ging sie regelmäßig zur Nachkontrolle. Sie schien geheilt. Als Hella von T. vier Jahre später eines Tages zur Toilette ging, wusste sie sofort, das etwas nicht stimmte, denn aus ihrer Blase kam nur Blut. Sie ging zum Arzt. Dieser stellte fest, dass sie Metastasen in der Leber, der Niere und der Milz hatte. Prognose: Sie hat nur noch sechs Monate zu leben. Eine passende Therapiemöglichkeit gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Ein Schock für die lebenslustige Rentnerin und ihren Mann. Doch nur wenige Wochen nach der Diagnose kam die Hoffnung wieder, denn Ärzte haben Hella von T. in eine Studie aufgenommen. Seitdem nimmt sie jeden Tag verschiedene Tabletten und der Krebs breitet sich nicht mehr weiter aus. Hella von T. konnte zwar nicht geheilt werden, doch die Tabletten verschaffen ihr mehr Zeit im Kampf gegen die Krankheit.

Elf Krebszentren in Deutschland

Um Krebspatienten möglichst effektiv zu betreuen, gibt es in Deutschland elf verschiedene Krebszentren. Hier haben sich Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen, um miteinander für die Patienten zu arbeiten. Die Teamarbeit der Ärzte kommt den Patienten zu Gute, denn die Behandlung von Krebs ist mittlerweile so komplex, dass ein Arzt allein gar nicht mehr alle Therapiemöglichkeiten überblicken kann. So wollen Ärzte Behandlungsfehler bei Krebspatienten minimieren.

Wer profitiert von der Forschung?

Für die meisten Fälle existieren heute Dutzende von Therapiemöglichkeiten. Hunderte von Medikamenten werden in Studien getestet. Milliarden werden für Forschungsprojekte ausgegeben. Doch von Wundermitteln, die jeden Krebs heilen, ist die Medizin trotz aller Erfolge weit entfernt. Die Realität ist unbequem: Noch immer stirbt fast die Hälfte aller Krebspatienten innerhalb von fünf Jahren, auch wenn bei Krebsarten wie Prostata- oder Brustkrebs mittlerweile die meisten Patienten geheilt werden können. Die Fortschritte, die dem einen Patienten das Leben retten, können für den anderen vollkommen unbedeutend sein. Wer von der Forschung profitiert, zeigt sich also immer erst am Ende der Therapie.

Warum kann man Krebs nicht einfach heilen?

Mittlerweile sind rund 300 Tumorarten bekannt. Doch immer wieder stoßen Ärzte auf neue Formen. Das Problem ist, dass jeder Tumor anders auf Therapien anspricht und sich unterschiedlich ausbreitet. Deshalb ist es so schwer, eine geeignete Therapie zu finden, die gegen jede Form von Krebs hilft. Die Forschung hat in den letzten Jahren dennoch große Fortschritte gemacht. Die Dokumentation zeigt, dass beispielsweise Brustkrebs heute kein Todesurteil mehr ist, denn in rund 70 Prozent aller Erkrankungsfälle, die in der westlichen Welt auftreten, kann die Patientin geheilt werden.

Neue Dokumentationsreihe in der ARD

Neben Krebs zählen Herzinfarkt und Diabetes zu den großen Volkskrankheiten. 650.000 leiden an Alzheimer. 300.000 Menschen werden in diesem Jahr einen Herzinfarkt erleiden. Acht Millionen Menschen sind zuckerkrank. 263 Milliarden Euro wandern jährlich in das deutsche Gesundheitssystem, immerhin ein Zehntel der deutschen Wirtschaftsleistung. Tendenz steigend, denn die geburtenstarken Jahrgänge kommen in ein Alter, in dem viele Menschen erkranken. Deshalb zeigt die ARD in der Reihe "Die großen Volkskrankheiten" Menschen, die durch ihre Krankheit vor eine neue Herausforderung gestellt wurden. Sie zeigt aber auch die Seite der Ärzte, die mit immer neueren Methoden versuchen, ihren Patienten zu helfen. Die Sendetermine sind:

18. Juli 2011 - 21 Uhr
Alzheimer - Hoffnung im Kampf gegen das Vergessen
Ein Film von Thomas Liesen und Volker Stollorz

25. Juli 2011 - 21.00 Uhr
Herzversagen - Erfolgsgeschichte der Medizin
Ein Film von Claudia Ruby

08. August 2011 - 21.00 Uhr
Diabetes - die unterschätzte Gefahr
Ein Film von Lars Westermann

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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