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Prostatakrebs-Früherkennung - Was passiert bei der Untersuchung?

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Prostatakrebs-Früherkennung: Was passiert bei der Untersuchung?

14.02.2012, 16:39 Uhr | em (CF)

Die Prostatakrebs-Früherkennung sollte ein wichtiger Bestandteil für jeden Mann ab dem 50. Lebensjahr sein. Prostatakrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung, die zu den häufigsten Krebserkrankungen gehört. In Deutschland sterben etwa drei Prozent der Männer an Prostatakrebs. Die Erkrankung verläuft im Frühstadium symptomlos, weshalb eine rechtzeitige Untersuchung wichtig ist. Wenn bereits Schmerzen auf eine Metastasenbildung hinweisen, ist eine komplette Heilung meist kaum noch möglich.

Untersuchungsmethoden zur Prostatakrebs-Früherkennung

Für die eigentliche Prostatakrebs-Untersuchung gibt es verschiedene Methoden. Bei der klassischen rektalen Untersuchung tastet ein Arzt den Mastdarm nach verhärtetem Krebsgewebe ab. Im Gegensatz steht die transrektale Ultraschall-Untersuchung. Bei ihr wird mittels einer Ultraschallsonde der Mastdarm nach krebsverdächtigen Drüsen untersucht. Sie gilt als eigentliche Früherkennung dieser Art von Krebs. Ebenso besteht die Möglichkeit zur Untersuchung einer Blutprobe auf prostataspezifische Antigen (PSA-Test). Diese Methode ist allerdings noch recht umstritten, da der zuverlässige Nachweis von Prostatakrebs in Frage gestellt wird.

Risiken und Komplikationen der Prostatakrebs-Früherkennung

Die rektale Prostatakrebs-Untersuchung ist ungefährlich und in der Regel schmerzlos. Sie ist deshalb besonders gut geeignet zum Nachweis von vorhandenem Krebsgewebe. Diese Untersuchung ist allerdings keine Prostatakrebs-Früherkennung im eigentlichen Sinne, da sie die Metastasenbildung bereits voraussetzt. Die Ultraschalluntersuchung ist ebenso risikofrei, in der Regel ohne Komplikationen und belastet den Organismus nicht. Nur in Ausnahmefallen kann es bei einer zusätzlichen Biopsie zu Schwierigkeiten und kleineren Blutungen kommen.

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