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Zu viel Salz erhöht das Magenkrebsrisiko

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Salz erhöht das Risiko für Magenkrebs

23.07.2012, 14:42 Uhr | LR

Zu viel Salz erhöht das Magenkrebsrisiko. Forscher: Zu viel Salz könnte zu Magenkrebs führen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Forscher: Zu viel Salz könnte zu Magenkrebs führen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Salz findet man in vielen beliebten Lebensmitteln. Auf Pommes, der Laugenbrezel oder als Gewürz im Essen darf es nicht fehlen. Dabei kann uns das weiße Gewürz auch schaden. Es steigert den Bluthochdruck und kann zu Herzkrankheiten führen. Forscher in England warnen, dass ein zu hoher Salzkonsum eine weitere Gefahr birgt: Der World Cancer Research Fund (WCRF) warnt vor Magenkrebs.

Zu hoher Salzkonsum birgt Gefahren

Zu viel Salz ist schlecht für den Blutdruck. Doch es könnte auch das Risiko für Magenkrebs erhöhen. Salz greift bei zu hohem Verzehr die Magenschleimhaut an und begünstigt somit eine schwere Erkrankung. Kate Mendoza, Vorsitzende des WCRF, weist darauf hin, dass Magenkrebs besonders schwer zu behandeln sei, da die Erkrankung meist erst im späteren Verlauf festgestellt wird, wenn der Krebs weiter fortgeschritten ist. Eine salzärmere Ernährung könne das Risiko stark senken.

Sechs Gramm Salz pro Tag reichen

Eine teelöffelgroße Dosis Salz pro Tag ist ausreichend und ungefährlich. Die meisten verspeisen allerdings nicht nur sechs Gramm Salz pro Tag, sondern ganze achteinhalb Gramm und steigern somit ihr Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Hiervon sind vor allem Männer betroffen, die einen sehr hohen Salzkonsum pro Tag haben. Studien zufolge leiden jährlich 6.000 Menschen in England an Magenkrebs. 14 Prozent davon hätten vermieden werden können, wenn die Patienten sich an die sechs Gramm Salz pro Tag gehalten hätten. Das wären rund 800 Menschen gewesen.

Salzarme Ernährung verringert das Risiko

Der WCRF fordert nun eine deutlichere Kennzeichnung von Lebensmitteln und rät zu salzarmer Ernährung. Wer Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vorbeugen möchte, sollte daher generell mehr zu Obst und Gemüse greifen, als zu Fertigprodukten.

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