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Krebs: Eine neue Studie zeigt, dass Krebspatienten länger leben

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Studie  

Krebspatienten überleben immer länger

05.12.2013, 15:01 Uhr | AFP

Krebs: Eine neue Studie zeigt, dass Krebspatienten länger leben. Studie: Krebs endet weniger häufig tödlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Studie: Krebs endet weniger häufig tödlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Krebspatienten überleben in Europa heute insgesamt länger als noch vor fünf Jahren. Allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit Verweis auf eine Studie am Donnerstag in Heidelberg mitteilte. So haben Krebspatienten in Nord-, Mittel- und Südeuropa die höchsten Überlebensraten, Osteuropäer dagegen sterben im Schnitt früher an der Krankheit.


Deutsche Werte in der Spitzengruppe

Die europaweite Studie untersuchte für einzelne Krebsarten, wie viele Patienten die ersten fünf Jahre nach der Diagnose überleben. Die Werte in Deutschland liegen demnach bei fast allen Krebsarten in der Spitzengruppe. Auch bei krebskranken Kindern ist das Fünfjahresüberleben mit 81 Prozent höher als der europäische Durchschnitt, der bei 78 Prozent liegt.


Lungen- und Leberkrebs sind besonders tödlich

Große Unterschiede gibt es europaweit auch zwischen den einzelnen Krebsarten. Bei Hoden-, Schilddrüsen-, Prostata- und Brustkrebs, Hautkrebs und Hodgkin-Lymphomen, einer Erkrankung des lymphatischen Systems, überleben mehr als 80 Prozent der Betroffenen die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Hingegen sind weniger als 15 Prozent der Patienten mit Lungen-, Leber, Bauchspeicheldrüsen- und Speiseröhrenkrebs fünf Jahre nach der Krebsdiagnose noch am Leben.


Stärkste Verbesserung für Enddarmkrebs

Die Studie EUROCARE-5 erfasst das Überleben von zehn Millionen Krebspatienten in 29 europäischen Ländern. Berücksichtigt wurden Patienten, deren Krebs zwischen 2000 und 2007 diagnostiziert wurde, sowie Sterbefälle bis 2008. Die Untersuchung deckt damit die Hälfte der europäischen erwachsenen Bevölkerung ab. Ziel ist es laut DKFZ, zu dokumentieren, ob, wie und wo der Fortschritt in der Krebsmedizin bei der Bevölkerung Europas ankommt.
Insgesamt stiegen im Vergleich zur Vorgängerstudie vor fünf Jahren in ganz Europa die Überlebensraten bei fast allen Krebsarten. Die stärksten Verbesserungen dokumentierten die Forscher für Enddarmkrebs sowie für sogenannte non-Hodgkin-Lymphome.


Gesundheitsversorgung ist entscheidend

Wie lange Krebspatienten überleben, hängt in hohem Maße von der Gesundheitsversorgung ab. So haben in osteuropäischen Ländern Patienten nicht immer Zugang zu wirksamen Krebsmedikamenten. Auch sind laut DKFZ offenbar verbesserte neue Behandlungen für einige Krebsarten noch nicht in jedem Land verbreitet. Auch unterschiedliche sozioökonomische Bedingungen sowie Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder Übergewicht können einen Einfluss auf die Überlebensraten haben, ebenso Unterschiede bei den Früherkennungsangeboten.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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