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Brustkrebs: Australierin zeigt ihren gezeichneten Körper

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Mutige Aktion  

Australierin zeigt ihren vom Brustkrebs gezeichneten Körper

19.02.2014, 08:31 Uhr | stw

Brustkrebs: Australierin zeigt ihren gezeichneten Körper. Brustkrebs: Australierin zeigt ihren gezeichneten Körper.  (Quelle: facebook/ underthereddress/ Nadia Masot)

Beth Whaanga dokumentiert auf Facebook ihren Kampf gegen den Krebs. (Quelle: facebook/ underthereddress/ Nadia Masot)

Die Diagnose Krebs ist für viele Menschen ein Schock. Auch bei der Australierin Beth Whaanga wurde an ihrem 32. Geburtstag Brustkrebs festgestellt. Heute ist ihr Körper durch die vielen Operationen schwer gezeichnet. Trotzdem wagt sie den mutigen Schritt in die Öffentlichkeit und zeigt auf Facebook ihren nackten Körper. Die Botschaft dahinter: Es kann jedem passieren, Kontrollen sind wichtig. Doch die Aktion kommt nicht bei jedem gut an.

Beth Whaanga (33) ist eine vierfache Mutter und hat den Krebs vorerst besiegt. Ihr Körper ist jedoch von unzähligen Operationen gezeichnet, in denen ihre Brustdrüsen und die Gebärmutter entfernt werden mussten.

Gefährliche Gen-Mutation diagnostiziert

Ärzte diagnostizierten bei ihr Brustkrebs, woraufhin die junge Mutter beschließt, sich beide Brüste amputieren zu lassen. Zudem stellten die Mediziner fest, dass Beth eine Mutation auf dem BRCA-2-Gen trägt. In einem solchen Fall steigt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken drastisch. Auch die Gefahr für Eierstockkrebs ist bei ihr durch die Gen-Mutation erhöht, weshalb sie sich ebenfalls die Gebärmutter entfernen lässt.

Laut Angaben der Deutschen Krebshilfe wird in Deutschland jedes Jahr bei etwa 46.000 Frauen eine solche Krebserkrankung festgestellt. Man schätzt, dass fünf bis zehn Prozent aller bösartigen Brusttumoren eine Veranlagung zugrunde liegt.

Kampagne soll zur Vorsorge bewegen

Doch Beth schämt sich nicht für ihr Aussehen. Ganz im Gegenteil: Sie ließ sich von einer befreundeten Fotografin nackt ablichten und zeigt ihren Körper und ihre Narben. So entstand eine ganze Porträt-Serie.

Beth Whaanga war von den Bildern so begeistert, dass sie sich dazu entschloss, die Kampagne "Under The Red Dress" zu starten. Das Projekt soll viele andere Frauen nach ihrem Kampf gegen Brustkrebs motivieren und zudem mehr Bewusstsein für die Krankheit schaffen. "Jeden Tag laufen wir an Menschen vorbei. Sie wirken ganz normal, doch unter ihren Kleidern versteckt sich manchmal ein Körper, der eine andere Geschichte erzählt", schreibt die Australierin.

Auf der Facebook-Seite der Kampagne sieht man Beth zunächst nur als schöne junge Frau in einem knallroten Kleid. Wer jedoch mehr über das Projekt erfahren möchte, muss weiterklicken und liest dann: "Warnung: Die folgenden Bilder sind drastisch und beinhalten Oben-ohne-Aufnahmen." Dann folgen die beeindruckenden Bilder.

UMFRAGE
Was halten Sie von der Kampagne "Under The Red Dress"?

Beth bekommt nicht nur Zuspruch

Doch die Aktion kam nicht bei jedem ihrer Freunde gut an. Nachdem die Australierin die Fotos online stellte, löschten mehr als 100 Leute Beth aus ihrer Freundesliste. Statt Zuspruch gab es für die junge Frau auch viel Ablehnung und Kritik. Ihre Bilder wurden als "ekelhaft" und "obszön" bezeichnet.

Doch das hält Beth nicht davon ab, weiter zu kämpfen. Bereits im Vorfeld hat sie mitgeteilt, dass die Bilder in keiner Weise sexuell gemeint sind. Ihr einziges Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für Brustkrebs zu erhöhen. Das ist Beth inzwischen gelungen, denn ihr Projekt "Under The Red Dress" hat mittlerweile über 35.000 Fürstimmen.

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