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Brustkrebs bei Männern

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Warnzeichen richtig deuten  

Brustkrebs bei Männern wird oft erst spät erkannt

05.03.2014, 17:45 Uhr | vdb

Brustkrebs bei Männern. Jährlich erkranken deutschlandweit rund 600 Männer an Brustkrebs.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jährlich erkranken deutschlandweit rund 600 Männer an Brustkrebs. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch Männer können an Brustkrebs erkranken: Bei rund 600 Deutschen Männern wird jährlich ein Mammakarzinom diagnostiziert. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU). Das Risiko daran zu sterben, ist deutlich höher als bei Frauen. Das liegt vor allem daran, dass der Tumor meistens erst spät entdeckt wird. Das sind die Warnzeichen für Brustkrebs beim Mann.

Die DGU fordert Männer besonders zu mehr Selbstkontrolle auf. Erste Symptome für eine Erkrankung an Brustkrebs sind meist ein tastbarer Knoten oder eine Verhärtung in der Brust. Auch eine Einziehung oder Entzündung der Brustwarze oder Ausfluss können auf ein Karzinom hinweisen. Zudem sollten geschwollene und schmerzende Lymphknoten in der Achselhöhle sowie Hautveränderungen der Brust aufmerksam machen.

"Auch wenn das Auftreten eines dieser Symptome keinesfalls zwangsläufig Brustkrebs bedeutet, sollte eine sofortige Abklärung durch den Facharzt erfolgen", sagt Professor Dr. Sabine Kliesch, Pressesprecherin der DGU. Ansprechpartner für Brustkrebs bei Männern ist ein Urologe.

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Selbstkontrolle alleine reicht jedoch nicht immer aus. "Vor allem Risiko-Patienten sollten sich fachärztlich beraten lassen und Früherkennungsuntersuchungen der Brust wahrnehmen. Dazu zählen Männer mit Klinefelter-Syndrom sowie Männer, deren Familien auch Frauen öfter von Brustkrebs betroffen sind", so Kliesch.

Genetische Veränderungen können Ursache sein

Bei dem Klinefelter-Syndrom handelt es sich um eine genetische Veränderung der Geschlechtschromosomen. "Diese Männer sind Träger einer angeborenen genetischen Störung, bei der mindestens ein zusätzliches weibliches X-Chromosom vorliegt. Sie haben ein 15- 50-fach erhöhtes Risiko für ein Mammakarzinom", erklärt Kliesch. das Syndrom äußert sich auch durch eine Unterentwicklung der Hoden. Sie sind in der Regel überdurchschnittlich klein.

Auch sogenannte Brustkrebs-Gene (BRCA) können eine Erkrankung begünstigen. Besonders dann, wenn sie bereits unter Frauen ersten bis dritten Verwandtschaftsgrades in der Familie vorgekommen sind. Die Untersuchung und Behandlung beim Brustkrebs bei Männern ähnelt denen bei Frauen.

Ein Tumor kann sich zudem auch hinter einer Vergrößerung des Brustdrüsenkörpers (Gynakomastie) verbergen. Eine solche ist meist gutartig und hängt beim Mann mit einer Ungleichgewicht im Hormonhaushalt zusammen. Auslöser können Hodenveränderungen- oder hochstand sein. Zudem kann die Gynäkomastie auch in Entzündungen der Hoden durch eine Masern- oder Mumpsinfektion gründen, informiert die DGU. Auch Lebererkrankungen, starkes Übergewicht oder die Einnahme von Anabolika können dazu führen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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