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Krebs: Übergewicht erhöht das Risiko vieler Krebsarten

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Übergewicht und Krebs  

Mit den Pfunden steigt das Krebsrisiko

19.08.2014, 13:49 Uhr | ag

Krebs: Übergewicht erhöht das Risiko vieler Krebsarten. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Gewicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Gewicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Übergewicht hat zahlreiche negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine groß angelegte Studie an der London School of Hygiene & Tropical Medicine und dem Farr-Institut für Medizinische Informatik zeigt nun, dass ein hoher Body-Mass-Index (BMI) auch die Entstehung der zehn häufigsten Krebsarten begünstigt.

Die Studie, die unter der Leitung von Dr. Krishnan Bhaskaran durchgeführt wurde, stellt die bislang größte ihrer Art dar. Sie berücksichtigt die Daten von über fünf Millionen Menschen in Großbritannien. Dabei wurden wie Rauchen, Geschlecht oder Alter, die ebenfalls einen Einfluss auf das Krebsrisiko haben, herausgerechnet. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachjournal "The Lancet".

Viele Krebserkrankungen wären vermeidbar

Nach Schätzungen der Forscher treten allein in Großbritannien jährlich über 12.000 Fälle von häufigen Krebsarten auf, die durch Übergewicht oder Fettleibigkeit verursacht werden. Laut ihrer Berechnung könnten jedes Jahr mehr als 3500 zusätzliche Tumoren entstehen, wenn der durchschnittliche BMI in der Bevölkerung weiter steigt.

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Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass sechs Arten von Krebs besonders stark durch einen hohen BMI begünstigt werden. Hierzu gehören Gebärmutter-, Gallenblasen- und Nieren-, Gebärmutterhals-, Schilddrüsenkrebs und Leukämie. Auf für Tumoren der Leber, des Darms und der Brust zeichneten sich Zusammenhänge mit Übergewicht ab. Insgesamt ist das Risiko für Gebärmutterkrebs am höchsten. Es ist laut angaben der Forscher in 41 Prozent der Fälle auf Übergewicht zurückzuführen. Zum Vergleich: Bei Galle-, Nieren- und Leberkrebs sind es zehn Prozent.

Fünf BMI-Punkte steigern das Risiko erheblich

Die Forscher berechneten außerdem, dass eine Erhöhung von fünf BMI-Punkte zu einem linearen Anstieg des Krebsrisikos führte. 3790 weiteren Fällen der zehn genannten Krebsarten führen würde. Dies gilt nicht nur für übergewichtige Menschen. Auch bei Normalgewichtigen bedeutet ein Anstieg des Gewichts das Krebsrisiko.

Ein Beispiel verdeutlicht, was die Zahlen konkret bedeuten: Bei einen 1,85 Meter großen, 50-jährigen Mann würde eine Gewichtszunahme von knapp 15 Kilo dazu führen, um den BMI um fünf Punkte zu steigern. Bei einer 40-jährigen, 1,70 Meter großen und 70 Kilogramm schweren Frau dagegen würde das ein Mehrgewicht von circa 14 Kilo bedeuten.

Auch anderen Faktoren beeinflussen das Krebsrisiko

"Je höher der BMI ist, desto höher ist auch das Krebsrisiko, resümiert Studienleiter Krishnan Bhaskaran. Allerdings räumt der Forscher ein, dass es neben dem Gewicht noch ndere Faktoren gibt, die das individuelle Krebsrisiko beeinflussen. Hierzu gehören unter anderem das Alter, der Genuss von Alkohol und Nikotin, verschiedene Umwelteinflüsse und eine gentische Veranlagung für bestimmte Krebsarten.

Weltweit sind immer mehr Menschen übergewichtig. Laut der Nationalen Verzehrstudie liegt die Zahl der Übergewichtigen in Deutschland mittlerweile bei über 58 Prozent. Laut Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) in Berlin hat gleichzeitig die Zahl der Krebserkrankungen seit den 80-er Jahren stark zugenommen: bei den Männern um 30 Prozent und bei den Frauen um 20 Prozent.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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