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Übergewicht und Fettleibigkeit steigern Krebsrisiko

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Forscher warnen  

Übergewicht führt zu weltweitem Anstieg der Krebsfälle

27.11.2014, 13:50 Uhr | ag

Übergewicht und Fettleibigkeit steigern Krebsrisiko . Besonders bei Frauen steigt mit zunehmendem BMI die Gefahr, an Brust- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Besonders bei Frauen steigt mit zunehmendem BMI die Gefahr, an Brust- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein hohes Körpergewicht hat zahlreiche negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine neue Studie zeigt nun, dass Übergewicht und Fettleibigkeit auch die Entwicklung bestimmter Krebsarten begünstigen. Die Forscher schätzen, dass etwa 500.000 aller Neuerkrankungen hierauf zurückzuführen sind. Durch einen gesünderen Lebensstil seien sie "realistisch vermeidbar".

Die Studie, die im Fachblatt "Lancet Oncology" veröffentlicht wurde, berücksichtigt Daten aus 184 Ländern aus dem Jahr 2012. Zugrunde liegt die Globocan-Krebs-Datenbank der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC).

Am stärksten betroffen: Nordamerika

Nach Analyse der Daten stellte das Team um Melina Arnold fest, dass Krebserkrankungen in den Industrieländern am häufigsten in direktem Zusammenhang mit einem hohen Body Mass Index (BMI) stehen. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) betreffen Nordamerikaner und Europäer. Dabei weisen die USA bei weitem die meisten Fälle von Fettleibigkeit (Adipositas) im Zusammenhang mit Krebserkrankungen auf. Der Anteil beträgt rund 23 Prozent in Bezug auf die weltweiten Zahlen.

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Hohe Zahlen auch in Osteuropa

In Europa häufen sich die gewichtsbedingten Krebserkrankungen im Osten. In Bezug auf Gesamteuropa macht das mehr als ein Drittel aller Fälle aus, die in Zusammenhang mit einem zu hohen BMI stehen. Am wenigsten betroffen sind die Entwicklungsländer. Hier konnten die Forscher nur bei zwei Prozent der Krebserkrankungen Zusammenhänge mit Übergewicht feststellen.

Dicke Frauen haben öfter Brust- und Gebärmutterkrebs

Wie die Forscher berichten, gibt es nicht nur geografische Unterschiede, was die Verbreitung der Krebsanfälle angeht. Auch das Geschlecht des Patienten ist ein wichtiger Faktor. Denn gewichtsbedingte Krebsdiagnosen bei Frauen kommen häufiger vor als bei Männern. Vor allem Brustkrebs und bösartigen Gebärmuttertumoren (345.00 neue Fälle) stehen oft in direktem Zusammenhang mit Dickleibigkeit. Bei den Männern sind es vorrangig Darm- und Nierenkrebs (136.000 neue Fälle), die sich mit zunehmendem Körperumfang entwickeln.

Krebsforscherin gibt düstere Prognosen

"Die Verbreitung der Adipositas bei Erwachsenen hat sich seit 1980 weltweit verdoppelt", sagt Studienleiterin Arnold. Wenn der Trend anhalte, werde die Zahl der Krebserkrankungen sicherlich in der Zukunft weiter steigen. Besonders in Südamerika und Nordafrika, wo die Fettleibigkeit in den vergangenen Jahren stark zugenommen habe.

Auch in Deutschland sehen die Zahlen kaum besser aus. Laut der Nationalen Verzehrstudie liegt die Zahl der Übergewichtigen hier mittlerweile bei über 58 Prozent. Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin zufolge hat gleichzeitig die Zahl der Krebserkrankungen seit den 80er Jahren stark zugenommen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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