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Onkologie: Ärzte kritisieren schlechte Versorgung mit Krebsmedikamenten

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Nach neuem Ausschreibungsverfahren  

Schlechte Versorgung mit Krebsmedikamenten in vielen Praxen

22.08.2016, 13:45 Uhr | dpa

Onkologie: Ärzte kritisieren schlechte Versorgung mit Krebsmedikamenten. Für Krebspatienten gibt es scheinbar Engpässe bei der Medikamentenversorgung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für Krebspatienten gibt es scheinbar Engpässe bei der Medikamentenversorgung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ärzte berichten von chaotischen Zuständen bei der Versorgung, nachdem ein Ausschreibungsverfahren für Krebsmedikamente in mehreren Bundesländern gestartet ist. "Es kam in den betroffenen Praxen wiederholt zu ernsthaften Problemen. Da bricht eine Welle über uns herein", zitiert die "Welt am Sonntag" Erik Engel, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (BNHO).

In den ersten beiden Augustwochen sei es in 60 untersuchten Arztpraxen zu mehr als 30 als gravierend oder sehr gravierend eingestuften Vorfällen gekommen, zitiert der Verband die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung.

Fehlende Chemotherapie und unvollständige Lieferungen

So seien fehlende Chemotherapien, nicht lieferbare Begleitmedikationen, unbefüllte Infusionsbestecke, unbeschriftete Spritzen, falsche Packungsgrößen sowie unvollständige oder verspätete Lieferungen gemeldet worden.

Die Krankenkasse AOK spreche hingegen von einem "insgesamt sehr positiv" verlaufenen Start, bei dem es nur in Einzelfällen Probleme gegeben habe, berichtete die Zeitung. "Dass sich einige Onkologen und Apotheker aufregen, war vorprogrammiert. Da sieht so mancher Beteiligte seine Geschäftsbeziehungen und Traummargen in Gefahr", erkläre der AOK-Bundesverband.

Erste europaweite Ausschreibung für Krebsmedikamente 

Die AOK Hessen, Nordost und Rheinland/Hamburg haben die Versorgung erstmals europaweit ausgeschrieben. Mit der Zytostatika-Ausschreibung nutzten sie die vom Gesetzgeber vorgesehenen Handlungsmöglichkeiten, "um eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Versorgung zu ermöglichen", teilte der AOK-Bundesverband mit.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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