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Wie Sie Ihr Darmkrebsrisiko deutlich senken

31.10.2017, 14:04 Uhr | Larissa Koch, t-online.de

Wie Sie Ihr Darmkrebsrisiko deutlich senken. 3D-Illustration von Darmkrebs (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Eraxion)

Darmkrebs entwickelt sich schleichend. Wird er früh erkannt, ist er meist heilbar. (Quelle: Eraxion/Thinkstock by Getty-Images)

Viel Bewegung senkt Ihr Darmkrebsrisiko maßgeblich. Das ist das Ergebnis einer Beobachtungsstudie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE). Die Wissenschaftler wissen noch nicht genau warum. Aber sie haben einen Verdacht.

Verschiedene Studien weltweit würden darauf hinweisen, dass viel Bewegung das Risiko für Dickdarmkrebs senkt, heißt es in einer Erklärung der Ernährungswissenschaftler. Ein internationales Forscherteam um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing vom DIfE hat die Daten einer laufenden europäischen Langzeitstudie ausgewertet. Daran nehmen 520.000 Frauen und Männer teil. 

Das Risiko für Darmkrebs werde durch viel Bewegung um etwa 25 Prozent gesenkt. Woran das genau liegt, sei aber noch "weitgehend unbekannt". Die körperliche Aktivität ist offenbar der Auslöser für einen gesunden Stoffwechsel. Dieser wiederum kommt dem Darm zugute. Die Forscher vermuten, dass drei sogenannte biologische Marker den Darm schützen: 

  1. Der Taillenumfang – besser schlank
  2. Der Vitamin-D-Spiegel – gut ausgeglichen
  3. Das Hormon Leptin – reichlich vorhanden

Menschen mit schlankem Taillenumfang bekommen seltener Darmkrebs. Der Grund: Ein ausgeglichener Stoffwechsel fördert die Darmgesundheit. Sport trägt dazu bei.

Warum hilft Vitamin D offenbar, das Darmkrebsrisiko zu senken? Das wissen die Forscher auch noch nicht so genau. Aber sie haben festgestellt, dass diejenigen Probanden, die einen ausgeglichenen Vitamin-D-Spiegel haben, ein geringeres Darmkrebsrisiko aufweisen. Der beobachtete Einfluss des Vitamin-D-Spiegels lasse annehmen, dass besonders Bewegung im Freien dazu beitragen könne, das Erkrankungsrisiko zu senken, so die Forscher.

Denn eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung sei in der Regel nur zu erreichen, wenn wenigstens Gesicht, Arme und Hände regelmäßig dem Sonnenlicht ausgesetzt seien. Zwar trägt auch die Ernährung zur Vitamin-D-Aufnahme bei, einen Teil produziert der Körper jedoch mit Hilfe des Sonnenlichts.

Und was hat es mit dem Hormon Leptin auf sich?

Wenn das Hormon Leptin im Blut gelöst ist, haben die Fettzellen gute Arbeit geleistet, denn sie signalisieren: satt. Leptin hemmt nämlich den Appetit. Und dieses Hormon stimuliert zumindest im Reagenzglas das Wachstum bestimmter Zellen auf der Dickdarmschleimhaut – und das ist gut. Übergewichtige Menschen haben im Vergleich zu normalgewichtigen niedrigere Leptinwerte, was wiederum – so die Erkenntnis der Forscher – mit einem höheren Darmkrebsrisiko einhergeht.

"Unsere Studie zeigt erneut, wie wichtig es ist, körperlich aktiv zu sein, um den Stoffwechsel gesund zu erhalten und so Erkrankungen wie beispielsweise Darmkrebs vorzubeugen", sagt Aleksandrova, Erstautorin der Studie.

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebsart

62.000 Menschen in Deutschland erhielten nach Auskunft des Zentrums für Krebsregisterdaten im Jahr 2012 die Diagnose Darmkrebs. Das Risiko zu erkranken steigt, wenn wir älter werden. Mehr als die Hälfte der Betroffenen ist 70 Jahre oder älter. Rund zehn Prozent der Erkrankten bekommen die Diagnose vor dem 55. Lebensjahr. Im Jahr 2012 starben knapp 26.000 Menschen an Darmkrebs.

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten jedem Versicherten ab 50 Jahren eine jährliche Untersuchung zur Darmkrebsfrüherkennung.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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