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Anti Aging: Zehn Jahre jünger durch Sex

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LIEBE | SEXUALITÄT  

Zehn Jahre jünger durch Sex

10.04.2006, 12:59 Uhr | ag

Wieder Spaß im Bett  (Foto: Archiv)Wieder Spaß im Bett (Foto: Archiv)Sie suchen das perfekte Anti-Aging-Rezept? Dann vergessen Sie Faltencremes, Hormonpillen und Schönheits-OPs und gönnen Sie sich lieber öfter mal ein Schäferstündchen. Mindestens dreimal Sex die Woche sollten Sie haben, um jünger auszusehen. Das zumindest behauptet der Neuropsychologe David Weeks vom Royal Edinburgh Hospital in einer aktuellen Studie. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wer regelmäßig zu Sache kommt, sieht bis zu zehn Jahre jünger aus. Der Grund: Bei einem regen Liebesleben werden Stresshormone schneller abgebaut und Vitalstoffe besser aufgenommen. Das steigert nicht nur die eigene Attraktivität, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus.

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Feste Partnerschaft als Jungbrunnen

Über 16 Jahre lang interviewte Weeks 3.500 Europäer und Amerikaner im Alter von 21 bis 101 Jahren zu ihrem Sexualleben. Dabei kam er zu folgendem Ergebnis: Nur etwa 25 Prozent des jugendlichen Aussehens einer Person seinen auf die Gene zurückzuführen, den Rest machte häufiger Sex aus. Paare, die dreimal pro Woche miteinander schliefen, sähen mehr als zehn Jahre jünger aus als Menschen, die durchschnittlich nur zweimal pro Woche Sex haben. Wer daraus einen Freibrief für Casanovas ableitet, liegt allerdings falsch. Denn Sex als Anti-Aging-Therapie funktioniert nur in einer festen Beziehung. Häufig wechselnde Sex-Partnerschaften, so Weeks, zeigten nicht den gleichen Effekt.

Schutz vor Prostata-Krebs

Ein aktives Liebesleben macht nicht nur jünger, sondern stärkt auch die Gesundheit. Wie australische Wissenschaftler herausgefunden haben, verringert sich bei Männern, die häufig Sex haben, das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. Die Forscher befragten dazu 2300 Männer, von denen knapp die Hälfte am Krebs der Vorsteherdrüse litt. Die Probanden, die im Alter zwischen 20 und 30 Jahren besonders häufig einen Samenerguss hatten, verringerten ihr Risiko um ein Drittel. Keine Rolle spielte jedoch, ob die Männer partnerschaftlichen Sex hatten oder durch Selbstbefriedung zum Samenerguss kamen. Der Prostata-Tumor ist nach Lungenkrebs die häufigste Krebsart bei Männern.

Schon beim Streicheln geht's los

Mit den gesundheitlichen Auswirkungen der körperlichen Liebe beschäftigen sich zahlreiche Wissenschaftler. Mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen: So hält regelmäßiger Sex nicht nur bei Mann und Frau das Immunsystem auf Trab, sondern senkt auch den Blutdruck und macht sogar schlank. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Sex beginnt nicht erst beim Geschlechtsverkehr. Schon beim Streicheln werden zahlreiche Hormone ausgeschüttet, die das Wohlbefinden steigern und Stress abbauen. Endorphine, die so genannten Glückshormone, senken das Schmerzempfinden und sorgen für einen rauschähnlichen Zustand. Daneben fördert die bei Frauen körpereigene Droge Oxytocin die Verarbeitung von Stress.

Hormoncocktail gibt Power


Kurz vor und während dem Orgasmus werden weitere Hormone ausgeschüttet, die ein wahres Gefühls-Feuerwerk auslösen. Puls und Blutdruck steigen kurzzeitig stark an, Muskeln und Organe werden stärker durchblutet und damit besser mit Sauerstoff versorgt. Anschließend sinkt der Blutdruck wieder, Entspannung tritt ein. Besonders gut untersucht ist die immunstärkende Wirkung von Sex: Essener Wissenschaftler konnten belegen, dass sich die Zahl der natürlichen Killerzellen im Blut durch sexuelle Stimulierung verdoppelt. Gleichzeitig steigt das Antistresshormon Prolaktin stark an. Menschen mit aktivem Sexualleben sind auch seltener erkältet wie amerikanische Langzeitstudien belegen.

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