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Pornos sind Beziehungskiller: Selbstwert der Partnerin leidet

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Pornografie  

Er schaut Pornos und sie leidet

01.06.2012, 18:10 Uhr | ema

Pornografie kann sich negativ auf den Alltag von Beziehungen auswirken. Das zeigte jetzt eine amerikanische Studie: Je häufiger Männer Pornos sehen, desto geringer ist ihre sexuelle Zufriedenheit und die ihrer Partnerin. Zudem leidet das Selbstwertgefühl der Frauen. Eine Sexual- und Paartherapeutin über die Auswirkungen von Pornos auf Beziehungen.

Hoher Porno-Konsum - schlechte Beziehung

"Der Pornokonsum ist in den vergangenen Jahren zu einem großen, ernstzunehmenden Problem geworden", stellt die Wiener Sexual- und Paartherapeutin Gerti Senger im Interview mit pressetext.at fest. Psychologen der University of Florida können mit aktuellen Untersuchungsergebnissen in der Zeitschrift "Sex Roles" diese Expertenmeinung stützen. Sie befragten 300 heterosexuelle Studentinnen per Online-Fragebogen unter anderem nach dem Porno-Konsum ihrer Partner. Je höher und problematischer die Studienteilnehmerinnen den Porno-Konsum des Partners wahrnahmen, desto geringer war ihr Selbstwertgefühl und desto schlechter bewerteten sie die sexuelle Zufriedenheit und die Qualität der Beziehung. "Frauen spüren bei der Entdeckung von einschlägigem Material auf dem Computer des Partners oft, sie wären nicht gut genug und könnten nicht mithalten", sagt Studienleiterin Destin Stewart.

Ästhetische Wahrnehmung hat sich geändert

"Unsere ästhetische Wahrnehmung hat sich geändert, seit die Pornografie mit dem leichten Zugang heute boomt", behauptet Senger gegenüber pressetext.at. Deutlich im Wandel seien die Maßstäbe, die Männer an ihre Partnerinnen setzen, insbesondere die körperlichen. Das zeige sich deutlich in der kosmetischen Industrie, etwa durch die immer größer werdende Nachfrage nach Schamlippenverkleinerung. Doch Pornos beeinflussen auch die Sexpraktiken. "Männer glauben oft, die gezeigten, bizarren Variationen ohne weiteren Erklärungsbedarf übernehmen zu können. Doch gelebte Sexualität beinhaltet im Unterschied zu den kurzen Pornovideos Beziehung," so die Expertin weiter im Interview.

Männer schleichen nachts an den Computer

Es kommt fast zwangsläufig zum Beziehungsstreit, weil Frauen sich überfordert oder nur noch als minderwertige Sexobjekte fühlen. Bei Männern wächst die Unzufriedenheit und das Gefühl zu kurz zu kommen: "Bei vielen führt dies zum schrecklichen Warten, bis die Frau schläft und sie zum Computer schleichen können. Manche gehen so weit, bei Restaurantbesuchen für Minuten auf die Toilette zu flüchten und sich über das iPhone zu befriedigen, während die Frau am Tisch wartet", berichtet Senger aus der therapeutischen Praxis. Laut der Therapeutin sei häufig Pornografie im Spiel, wenn Paare wegen Problemen mit dem Sexleben Hilfe suchen. Dabei spielt auch der Suchtfaktor eine Rolle: Männer greifen vermehrt zu Pornos, wenn Sie mit der Partnerin Enttäuschungen erlebt haben.

Porno-Abstinenz rettet die Beziehung

Wenn in einer Beziehung Pornografie zum Problem geworden ist, rät Senger zu "Porno-Abstinenz". Alternativ könne man gemeinsam erotische Bücher lesen. Die Abgewöhnung ist besonders schwierig in langfristigen Beziehungen, deren Sexleben eingeschlafen ist.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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