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Kondome gehören nicht in die Hosentasche

09.09.2009, 11:53 Uhr | ag

Kondome: Kondome gehören nicht in die Hosentasche. Kondome: Kondome müssen richtig gelagert werden.  (Quelle: imago)

Kondome müssen richtig gelagert werden. (Quelle: imago)

Kondome zählen zu denn sichersten Verhütungsmitteln und haben einen Pearl-Index von 1 bis 5 . Dieser gibt die Anzahl der Schwangerschaften an, die bei 100 Frauen auftreten, die ein Jahr lang mit ihrem Partner ein bestimmtes Verhütungsmittel verwenden. Die meisten Pannen bei der Verhütung sind Anwendungsfehler, die aus Unwissenheit passieren. So verträgt das dünne Latex weder Hitze noch starke Reibung. Aufbewahrung in der prallen Sonne, im Handschuhfach oder der Hosentasche ist Gift für sie. Auch auf aufregende Liebesspiele in der Badewanne oder ölhaltige Gleitgels sollten Kondombenutzer besser verzichten.

UV-Licht zerstört die Latex-Haut

"Die geeignete Aufbewahrung ist neben der richtigen Anwendung eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit von Kondomen," erklärt Dr. Klaus König vom Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF). So verträgt die feine Haut aus Latex keine Sonneneinstrahlung, Hitze oder Quetschung. Daher sollten die Gummis niemals in der Hosentasche transportiert oder längere Zeit der Hitze ausgeliefert werden. Verhärtete oder brüchige Kondome oder solche aus beschädigten Verpackungen sollten auf keinen Fall verwendet werden. Um zu verhindern, dass die Kondome fehlerhaft aufbewahrt werden, empfiehlt der Experte, gleich nach dem Kauf die Gebrauchsanweisung zu studieren. Auch das Haltbarkeitsdatum, das auf jeder Verpackung aufgedruckt ist, sollte man im Auge behalten. In der Regel sind Präservative vier bis fünf Jahre haltbar.

Finger weg von Massageöl und ölhaltigem Gleitgel

Kondome in Verbindung mit Gleitmitteln auf der Basis fett- oder ölhaltiger Produkte wie Vaseline, Babyöle, Körperlotionen oder Massageölen zu verwenden, kann gefährlich werden. Diese greifen das Kondom an und lassen es schnell zerreißen. Gleitmittel müssen vom jeweiligen Hersteller für den Gebrauch mit Kondomen zugelassen sein. Dass ein Kondom platzt, kommt dagegen eher selten vor. Denn jedes Präservativ muss gemäß der europäischen Norm EN ISO 4074 so reißfest sein, dass man im Test 18 Liter Luft hineinpumpen kann, ohne dass das Kondom platzt.

Wenn die Badewanne zu Verhütungsfalle wird

Liebesspiele im Whirlpool oder in der Badewanne können sehr erotisch sein. Allerdings sollte man im Wasser mit Sex sehr vorsichtig sein, zumindest wenn man Kondome benutzt. So kann es schnell passieren, dass Wasser ins Kondom eindringt und die Latex-Haut dadurch leichter abrollt. Bei warmen Wassertemperaturen dehnt sich das Material ohnehin aus, so dass das Präservativ schnell seine perfekte Passform verliert. Gefährlich wird es dann, wenn Samenzellen austreten und über das Wasser in die Vagina gelangen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Fans von Wasserspielen daher lieber auf die Pille umsteigen.

Minusgrade sind für Kondome weniger problematisch

Kondome nehmen bei Kälte - auch bei Minustemperaturen - keinen Schaden. Das liegt daran, dass Kondome ohne Gleitmittel eine Gefriertemperatur bis minus 70 Grad aushalten. Die meisten Kondome sind ohnehin mit Silikonöl beschichtet. Dadurch liegt die Gefriertemperatur sehr niedrig.

Notfallhilfe, wenn was schief gegangen ist

Wenn das Kondom beim Geschlechtsverkehr gerissen oder abgerutscht sein sollte, müssen Sie nicht gleich in Panik geraten. Als Notmaßnahme zur Verhütung einer Schwangerschaft kann durch die "Pille danach“ innerhalb von maximal 48 bis 72 Stunden die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert werden. Gehen Sie deshalb möglichst schnell zu einem Frauenarzt oder einer Beratungsstelle, zum Beispiel Pro Familia. Am Wochenende können Sie sich auch an die Notdienste oder ein Krankenhaus mit gynäkologischer Ambulanz wenden.



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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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