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Mikropille: Verhüten mit weniger Hormonen

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Mikropille  

Mikropille: Mit weniger Hormonen sicher verhüten

27.01.2010, 11:55 Uhr | ag

Mikropille: Verhüten mit weniger Hormonen. Mikropille: Die Mikropille ist eine niedrig dosierte Antibabypille. (Foto: imago)

Die Mikropille ist eine niedrig dosierte Antibabypille. (Foto: imago)

Wenn ein Gynäkologe heutzutage die Pille verordnet, handelt es sich in den meisten Fällen um eine Mikropille. Zu den bekanntesten zählen beispielsweise Yasmin, Yaz und Petitbelle. Ihre Hormondosis ist niedriger als bei früheren Pillen, was sie verträglicher macht und ihre Nebenwirkungen reduziert. Häufig wird die Mikropille mit der Minipille verwechselt. Im Gegensatz zu dieser enthält sie jedoch nicht ausschließlich das Hormon Gestagen, sondern auch Östrogen. Der Pearl-Index der Mikropille liegt bei 0,1 bis 0,9.

Sieben Tage Pillenpause

Die Mikropille gibt es seit 1981. Ihre Hormone Gestagen und Östrogen ähneln den körpereigenen Hormonen. Diese sorgen dafür, dass keine befruchtungsfähigen Eizellen heranreifen können. Außerdem wird der Gebärmutterhals für Spermien undurchlässig und sorgt dafür, dass sich in der Gebärmutterschleimhaut keine Eizellen einnisten. Die erste Mikropille, wird am ersten Tag der Regelblutung über 21 Tage eingenommen. Danach wird 7 Tage ausgesetzt und in dieser Zeit, kommt es zur Regelblutung. Die Regelblutung wird mit der Zeit schwächer, was von vielen Frauen als angenehm empfunden wird. Nach den 7 Tagen, wird die Pille wieder 21 Tage lang eingenommen.

Sicherheitsfenster von 12 Stunden

Die Mikropille wird wie jede Antibabypille täglich eingenommen. Wenn sie von einer Frau trotzdem einmal vergessen wird, kann sie bis zu 12 Stunden nach der regulären Zeit, eingenommen werden. Erst wenn die 12 Stunden überschritten sind, ist die Empfängnisverhütung unsicher. Frauen, die bis zu 4 Stunden nach der Pilleneinnahme Durchfall bekommen oder sich Erbrechen, sollten zusätzlich verhüten, da der Schutz durch die Mikropille in diesem Fall nicht mehr zu 100% besteht.

Nachteile der Mikropille

Auch wenn die Mikropille eine niedrigere Dosis an Hormonen enthält als frühere Pillen, ist sie nicht nebenwirkungsfrei: Gewichtszunahme, sexuelle Lustlosigkeit, Zwischenblutungen, Stimmungsschwankungen oder Spannungsgefühl in den Brüsten können bei einigen Patientinnen auftreten. Unter Umständen kann sie sogar gefährliche Auswirkungen auf Herz und Kreislauf haben. Daher darf sie nur von gesunden Frauen eingenommen werden. Bei bestimmten Lebererkrankungen, nach Thrombosen und Embolien kommt die Verhütung mit der Pille nicht in Frage. Bei Frauen, die an einer Zuckerkrankheit leiden, muss die Pilleneinnahme überprüft werden. Bei Raucherinnen ist die Einnahme der Mikropille problematisch, da ihr Thromboserisiko um ein vielfaches höher liegt.

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