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Kalendermethode: Wie sicher ist die Kalendermethode zur Verhütung?

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Kalendermethode  

Wie funktioniert die Kalendermethode?

29.03.2010, 12:03 Uhr | ag

Kalendermethode: Wie sicher ist die Kalendermethode zur Verhütung?. Kalendermethode: Die Kalendermethode gilt als sehr unsicher. (Foto: imago)

Die Kalendermethode gilt als sehr unsicher. (Foto: imago)

Die Kalendermethode ist wesentlicher Bestandteil der natürlichen Verhütung. Sie ist auch unter dem Namen Knaus-Ogino-Methode bekannt. Das Prinzip beruht auf der Tatsache, dass eine Eizelle nach dem monatlichen Eisprung circa sechs bis zwölf Stunden befruchtungsfähig ist und dass die männlichen Spermien im Durchschnitt drei bis vier Tage im Körper der Frau überlebensfähig sind. Ziel der Kalendermethode ist es, die fruchtbaren Tage einzugrenzen und an diesen auf Geschlechtsverkehr zu verzichten oder nur zu diesem Zeitpunkt zu verhüten.

Menstruationskalender bildet die Grundlage

Bei der Kalendermethode berechnet die Frau durch Beobachtung und Aufzeichnung in einem Zeitraum von mindestens einem Jahr ihren voraussichtlichen Eisprung. Dabei werden in einem Menstruationskalender die Zyklustage aufgezeichnet. Als ein Zyklus wird dabei der Zeitraum vom ersten Tag einer Monatsblutung bis zum letzten Tag vor der nächsten Blutung bezeichnet. Anhand des Menstruationskalenders stellt die Frau fest, wie viele Tage der kürzeste Zyklus hat. Von dieser Zahl werden 17 Tage abgezogen. Das Ergebnis ist der erste fruchtbare Tag. Von der Anzahl der Tage des längsten Zyklus werden 13 Tage abgezogen. Das Ergebnis gibt an, welches der letzte Tag der fruchtbaren Tage ist. Auch die weiteren Zyklen müssen zur Berechnung herangezogen werden. Eventuell muss eine Neuberechnung durchgeführt werden, wenn sich beispielsweise plötzlich kürzere Zyklen ergeben.

Rechenbeispiel

Kürzester Zyklus: 28 Tage minus 17 = 11
Längster Zyklus: 34 Tage minus 13 = 21
Daraus ergibt sich eine fruchtbare Zeit vom 11. bis zum 21. Zyklustag.

Kalendermethode birgt hohe Risiken

Die Kalendermethode gilt als sehr unsicher, da es viele Gründe für außergewöhnliche Zyklusschwankungen geben kann: Stress, Ortsveränderungen, umweltbedingte Faktoren, Erkrankungen. Die Methode empfiehlt sich daher weniger zur Empfängnisverhütung, sie kann aber zur Errechnung des optimalen Empfängniszeitraums im Falle eines Kinderwunsches herangezogen werden. Wird die Kalendermethode mit anderen natürlichen Verhütungstechniken - zum Beispiel der Zervixschleimmethode oder der Temperaturmethode - kombiniert, erhöht sich der Sicherheitsfaktor.

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