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"Pille danach" bald rezeptfrei erhältlich?

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Schwangerschaft vorbeugen  

Bundesrat will "Pille danach" rezeptfrei herausgeben

08.11.2013, 12:49 Uhr | AFP, dpa

"Pille danach" bald rezeptfrei erhältlich?. Die "Pille danach" verschiebt den Eisprung und verhindert so eine Schwangerschaft. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die "Pille danach" verschiebt den Eisprung und verhindert so eine Schwangerschaft. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die "Pille danach" verhindert ungewollte Schwangerschaften und kann Frauen aus einer misslichen Lage helfen. Bislang ist sie jedoch nur mit ärztlicher Verordnung erhältlich. Der Bundesrat will das nun ändern und das Medikament rezeptfrei herausgeben.

Unterstützung für Frauen in Notsituationen

In einer Sitzung in Berlin stimmte die Länderkammer dafür, die Verschreibungspflicht für das Arzneimittel Levonorgestrel aufzuheben. Frauen in Notsituationen soll dadurch ein einfacherer und schnellerer Weg zur Verhinderung ungewollter Schwangerschaften eröffnet werden. Vor allem junge Frauen sollen so unterstützt werden. Die Bundesregierung müsste die Änderung der Verordnung allerdings noch übernehmen.

Apotheker-Beratung soll Pflicht werden

Das Arzneimittel soll laut Bundesratsbeschluss nur in Apotheken abgegeben werden dürfen, eine Beratung durch den Apotheker soll Pflicht sein. Der Bundesrat verweist in seiner Entschließung auf die Erfahrungen anderer europäischer Länder, wo das Arzneimittel seit längerem ohne Rezept erhältlich ist. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche sei dort gesunken, zudem hätten Studien belegt, dass die Rezeptfreiheit nicht zu einer Zunahme von riskantem Sexualverhalten geführt habe.

Rezeptpflicht verhindert schnelle Einnahme

"Bei der Einnahme der 'Pille danach' ist es äußerst wichtig, dass diese schnell erfolgt", erklärte die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD). "Wenn wie jetzt ein Rezept erforderlich ist, dann kann es gerade an Wochenenden passieren, dass viel Zeit verstreicht und eine ungewollte Schwangerschaft nicht mehr sicher vermieden werden kann."

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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