18.11.2011, 00:00 Uhr | t-online
Das "HTC Vivid" führt zu Verwirrungen, fürchtet eine namenhafte Pornofirma. (Quelle: AT&T, imago)
Kaum hat Handy-Hersteller HTC sein neues Edel-Smartphone HTC Vivid auf den US-Markt gebracht, gibt es auch schon Probleme. Denn die amerikanische Pornoproduktionsfirma Vivid Entertainment stört sich am Namen des Smartphones. Die Verwendung des Namens Vivid verletze das Markenrecht und führe zu Verwirrung. Wie das US-Magazin TMZ berichtet, setzte das Filmstudio ein Ultimatum: Entweder das HTC Vivid bekommt bis Montag einen neuen Namen oder Vivid Entertainment zieht vor Gericht.
Vivid Entertainment ermahnte den Smartphone-Hersteller in einer schriftlichen Unterlassungsaufforderung dazu, den Namen des HTC Vivid zu ändern. Denn der Name des Smartphones könnte den falschen Eindruck vermitteln, HTC und Vivid würden in irgendeiner Weise zusammenarbeiten, heißt es in der Unterlassungsaufforderung. Darüber hinaus unterstellte der Anwalt von Vivid Entertainment, dass sich HTC "dieses Konfliktes möglicherweise bewusst war". Sollte HTC den Namen seines Vivid-Smartphones nicht bis Montag den 21. November ändern, will Vivid Entertainment eine Klage gegen das Unternehmen anstrengen und "alle rechtlichen Mittel ausnutzen, die zur Verfügung stehen."
HTC will die Vorwürfe von Vivid Entertainment erst prüfen, bevor es eine Stellungnahme veröffentlicht, berichtet TMZ. Das HTC Vivid ist bisher nur in den USA und ausschließlich über den Telefondienstanbieter AT&T erhältlich. Die Bezeichnung Vivid – zu Deutsch: "anschaulich, lebhaft" – spielt wahrscheinlich auf das 4,5 Zoll große und hochauflösende LCD-Display mit 540 mal 960 Pixeln an. Außerhalb der USA wurde das Edel-Smartphone jedoch mit dem Namen HTC Holiday angekündigt. Ob und wann das HTC Holiday in Deutschland erhältlich sein wird, ist noch unbekannt.
Kritische Stimmen aus der Blogger-Szene vermuten, dass sich Vivid Entertainment mit der Unterlassungsaufforderung hauptsächlich ins Rampenlicht stellen möchte. Erst vor wenigen Wochen kündigte das Filmstudio einen Sexkanal für den Pay-TV-Sender Google-TV an und machte damit Schlagzeilen. Google bestätigte jedoch keine offizielle Zusammenarbeit mit den Pornoproduzenten. Stattdessen teilte der Internet-Konzern dem US-Magazin Cnet mit, dass jeder eine Internetseite veröffentlichen könne, die für Google-TV optimiert sei.
18.11.2011, 00:00 Uhr | t-online
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