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iWatch: Apple entwickelt iPhone-Armbanduhr auf iOS-Basis

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Apple tüftelt angeblich an der iWatch

01.04.2013, 13:51 Uhr | dpa

Apple tüftelt angeblich an der iWatch. Sony Smartwatch (Quelle: Sony)

Anders als Apple hat Sony bereits eine Smartwatch im Angebot. Sie verbindet sich mit Android-Smartphones. (Quelle: Sony)

 

Apple arbeitet US-Medienberichten zufolge an einer einer Smartwatch, also einer Computer-Armbanduhr, die Funktionen des iPhones übernehmen könnte. Apple habe ein solches Gerät bereits mit seinem Produktionspartner Foxconn besprochen, schrieb das Wall Street Journal (WSJ) am Sonntag. Nach Informationen der New York Times (NYT) schweben Apple Geräte mit einer Oberfläche aus gebogenem Glas vor. Sie sollen wie das iPhone mit dem Betriebssystem iOS laufen.

Die Quellen der beiden Zeitungen sind gewöhnlich sehr gut. Allerdings ist Apple auch dafür bekannt, viele Prototypen und Design-Studien zu testen, die jedoch nie auf den Markt kommen. So enthüllte zum Beispiel der Patentstreit mit Samsung, dass es viele verschiedene iPhone-Studien gegeben hatte.

Daher müssen auch konkrete Informationen über Tests neuer Produkte nicht zwingend bedeuten, dass eine Apple Smartwatch tatsächlich in Serie geht. Das iPad mini, über das lang und ausführlich spekuliert wurde, ist inzwischen zur Realität geworden. Gerüchte über einen Apple-Fernseher oder ein günstigeres iPhone-Modell haben sich aber bisher nicht bestätigt.

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Smartwatches gibt es schon

Apple wäre mit einer solchen iWatch kein Pionier am Markt, andere Anbieter verkaufen bereits multifunktionale Uhren, die sich drahtlos via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden können. So hat Sony eine Smartwatch im Angebot, die auf Anrufe oder Nachrichten aufmerksam machen kann. Eine ähnliche Idee steckt auch hinter der italienischen i'm Watch. Weitere Geräte wie das per Crowd-Funding finanzierte US-Projekt Pebble sind auf dem Weg.

Google will einen noch radikaleren Weg mit der Computerbrille Google Glass einschlagen. Diese Datenbrille blendet die Informationen direkt vor das Auge des Nutzers ein, so dass die Informationen im Sichtfeld des Nutzers schweben. Mitgründer Sergey Brin ist als Verfechter des Projekts bekannt und wurde bereits mit einem Prototypen der Brille in der New Yorker U-Bahn gesehen.

Miniaturisierung mobile Funktionen

Nachdem Smartphones die Computer-Nutzung unterwegs etabliert haben, gilt als nächster Schritt die Auslagerung einzelner Funktionen auf noch kleinere Geräte. Unter anderem gibt es immer mehr Fitness-Utensilien, die in Verbindung mit dem Smartphone zurückgelegte Entfernungen, verbrauchte Kalorien, Puls und Aktivitäten oder die Dauer und Qualität des Schlafes messen. In diesem Umfeld wurde eine Computer-Uhr von Apple schon länger für möglich gehalten. Erste Berichte, dass Apple ein solches Gerät entwickele, gab es Ende vergangenen Jahres in China. Damals wurde der Chipgigant Intel als möglicher Partner genannt.

Neue Technologien für mobile Geräte

Die New York Times verweist auf jüngste technologische Fortschritte auf dem Weg zu am Körper getragenen Computern. So habe die US-Firma Corning, deren Gläser zum Beispiel in den iPhone-Touchscreens zum Einsatz-Kommen, biegsames Glas entwickelt. Es sei möglich, das Material mit dem Namen Willow Glass auch um ein Handgelenk zu biegen, sagte Cornings Technologie-Chef Pete Bocko der Zeitung. Die US Wirtschaftszeitung Business Insider spekuliert sogar, dass die iWatch eines Tages das iPhone ersetzen solle.

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