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Google Glass: Datenbrille bekommt Musikfunktion und geht Anfang 2014 an den Start

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Marktstart Anfang 2014  

Googles Datenbrille Glass erhält auch Musikfunktion

18.11.2013, 11:32 Uhr | dpa, AFP

Google Glass: Datenbrille bekommt Musikfunktion und geht Anfang 2014 an den Start. Googles Datenbrille Google Glass. (Quelle: imago/Globalimagens)

Googles Datenbrille Google Glass bekommt Musikfunktion. (Quelle: Globalimagens/imago)

Google erprobt seine Datenbrille Google Glass seit Sommer 2012. Anfang kommenden Jahres soll das finale Produkt für jedermann zur Verfügung stehen. Google will die Brille dann auch mit einer Musikfunktion ausstatten.

Google will die Verkaufsversion seiner Datenbrille Google Glass auch mit einer Musikfunktion ausstatten. Über speziell gefertigte Stereo-Kopfhörer könne Musik unter anderem aus den Online-Diensten von Google gehört werden, teilte eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag mit.

Musiksuche ähnliche wie Shazam

Zudem könne mit einer Suchfunktion Musik identifiziert werden, die dem Benutzer unbekannt sei. Shazam ist die bekannteste Smartphone-App, die das Gleiche tut. Es wird ein Stück der Musik aufgezeichnet und an eine Datenbank geschickt. Gibt es dort einen zu dem Audioschnipsel passenden Eintrag, wird dem Nutzer diese Information angezeigt.

Marktstart für Anfang 2014 erwartet

Der Internetriese hat noch keinen Termin für die Markteinführung der Google Glass-Datenbrille angekündigt. Branchenbeobachter rechnen Anfang kommenden Jahres damit.

Spezielle Schiffe, die derzeit im Auftrag von Google gebaut werden, könnten dabei als Infozentrum für die Markteinführung dienen.

Der Konzern hatte die Datenbrille erstmals im April 2012 in mehreren Videos vorgestellt. Seit Sommer 2012 können Entwickler, Designer und ausgewählte Erstkunden die Brille testen.

Testprogramm wird ausgeweitet

Das Testprogramm für die Google Glass wird derzeit ausgeweitet. Der Internet-Konzern schaltete am Mittwoch eine offene Warteliste frei. In einer ersten Runde hatten rund 10.000 Nutzer Google Glass zur Probe erhalten. Vor kurzem wurde jedem von ihnen erlaubt, bis zu drei weitere Leute einzuladen.

Die Warteliste ist laut Google nur für Einwohner der USA gedacht. Allerdings kann man in dem Online-Formular auch andere Länder aussuchen, was auf eine geplante internationale Ausweitung des Programms hinweisen dürfte.

Google hatte die ersten "Glass Explorer" genannten Testnutzer aus einer Vielzahl von Interessenten ausgesucht, sie mussten 1.500 Dollar für das Gerät bezahlen. Der endgültige Marktpreis soll deutlich darunter liegen.

Google Glass bald auch für Brillenträger

Google will in diesem Jahr eine neue Version der Datenbrille verteilen. Sie soll mit der Zeit auch für Brillenträger geeignet sein, wenn entsprechende Linsen-Aufsätze verfügbar sind. Die Brille soll vor allem den permanenten Blick Smartphones überflüssig machen.

Ziel ist, dass beispielsweise E-Mails, Straßenkarten oder Wetterinformationen in das Brillenglas eingeblendet werden. Über eingebaute Mikrofone können Nutzer die Datenbrille mit Sprachbefehlen steuern.

Erste Apps für Google Glass

Das soziale Netzwerk Facebook und der Kurzbotschaften-Dienst Twitter stellten bereits Apps für die Datenbrille vor. Die Facebook-App ermöglicht es, mit Google Glass aufgenommene Fotos in das Netzwerk zu senden.

Die Twitter-App für Google Glass hat die gleichen Funktionen wie bei klassischen Smartphones. Nutzer können damit Botschaften und Fotos senden, auf Tweets antworten, sie weiterleiten oder als Favorit markieren. Auch erhalten sie Benachrichtigungen über Interaktionen.

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