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Google Glass: Das ist der Knigge für die Datenbrille

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Sorge um Datenbrille  

Google veröffentlicht "Benimmregeln" für Datenbrille Glass

20.02.2014, 10:12 Uhr | dpa

Google Glass: Das ist der Knigge für die Datenbrille. Google Glass. (Quelle: dpa)

Google veröffentlicht Benimmregeln für Datenbrille Google Glass. (Quelle: dpa)

Google hat "Benimmregeln" für seine Datenbrille Google Glass veröffentlicht. Darin spricht der Suchmaschinenkonzern auch Themen wie Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild an. Aber auch Sicherheitstipps sind in dem Dokument zu finden.

Die in der Brille eingebaute Kamera löste Datenschutz-Sorgen aus, weil der Träger damit recht unauffällig Foto- und Videoaufnahmen machen kann. Etliche Träger einer Google Glass wurden deswegen anfangs als "Glasshole" beschimpft. Kritiker fürchten häufige Eingriffe in die Privatsphäre. In der von Google veröffentlichten Etikette für die Träger der Datenbrille sind deshalb auch solche Bedenken eingeflossen.

So empfiehlt Google, keine Fotos oder Videos ohne Erlaubnis zu machen und auf Nachfragen zu der Datenbrille nicht rüde zu reagieren. Außerdem betonte Google in den am Dienstag veröffentlichten Empfehlungen, dass grundsätzliche Kamera-Verbote auch für Glass gelten. Ein Nutzer der Datenbrille war jüngst in einem US-Kino festgehalten worden.

Warnung vor exzessiver Nutzung

Zu den Ratschlägen gehört auch, es nicht mit der Nutzung der Brille zu übertreiben. Dabei hat Google sich bemüht, die Regeln amüsant zu formulieren: "Wenn Sie sich dabei ertappen, dass sie lange Zeit in das Prisma starren, werden Sie für die Menschen in ihrer Umgebung vermutlich sehr komisch aussehen. Also lesen Sie nicht 'Krieg und Frieden' auf Glass."

Auch Sportarten mit starken Erschütterungen sollten besser vermieden werden, um die Hightech-Brille zu schonen. So schreibt Google: "Wasserski, Bullen-Reiten oder Käfigkampfsport sind wohl eher keine gute Idee."

Ein Jahr nach dem Start

Die Benimmregeln kommen fast ein Jahr nach dem Start der ersten Glass-Version. Die Datenbrille wird derzeit von einigen zehntausend Test-Nutzern in den USA ausprobiert. Glass hat einen kleinen Bildschirm über dem rechten Auge und lässt sich mit Sprachbefehlen steuern. Mit der Brille kann ihr Träger ins Internet gehen, sich Routen-Anweisungen anzeigen lassen oder seine E-Mails checken.

Auch wenn es offiziell noch keinen Termin für eine Markteinführung gibt, wird vermutet, dass Google Glass noch im Laufe des Jahres in den Handel kommt. Unterstützt wird diese Vermutung dadurch, dass Google vor Kurzem zusätzliche Gestelle vorstellte, die Glass auch für Brillenträger nutzbar machen.

Es gab auch schon erste Reibereien mit dem Gesetz. Eine Frau, der ein Strafzettel wegen Glass am Steuer drohte, kam aber glimpflich davon: Ein Richter sah es als nicht erwiesen an, dass sie die Datenbrille während der Fahrt auch eingeschaltet hatte.

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