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WhatsApp wächst nach Facebook-Übernahme unvermindert weiter

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Trotz Facebook-Übernahme  

WhatsApp wächst unvermindert weiter

24.03.2014, 11:59 Uhr | t-online.de, dpa

WhatsApp wächst nach Facebook-Übernahme unvermindert weiter. WhatsApp wächst trotz des Facebook-Deals weiter (Quelle: imago/ Christian Ohde)

Grünes Licht von EU: WhatsApp darf unter die Fittiche von Facebook (Quelle: imago/ Christian Ohde/imago)

Der Verkauf des Kurznachrichtendienstes WhatsApp an Facebook hat dem Dienst offenbar nicht geschadet. Trotz starker Kritik an dem Deal steigt die Zahl der WhatsApp-Nutzer weiter an. Die App habe inzwischen 480 Millionen aktive Nutzer und wachse genau so schnell wie vor dem Verkauf, sagte Mitgründer Jan Koum dem Nachrichtenmagazin Focus. Nachdem bekannt geworden war, dass Facebook sich den Dienst für 19 Milliarden Dollar einverleibt, hatten viele Nutzer angekündigt, WhatsApp den Rücken zu kehren. Alternative Messenger-Dienste konnten rasante Zuwächse verzeichnen.

"WhatsApp wächst genau so schnell weiter wie zuvor", betonte Koum. Der Dienst gewinnt damit gemessen an zuletzt genannten Kundenzahlen im Schnitt 15 Millionen Nutzer pro Monat dazu. In Deutschland habe WhatsApp insgesamt 31 Millionen Nutzer. Im Januar war es noch eine Million weniger.

Der Kauf von WhatsApp durch Facebook für insgesamt 19 Milliarden Dollar hatte bei vielen Kunden Sorgen um den Datenschutz ausgelöst. Sie befürchteten, dass Facebook auch Zugriff auf die WhatsApp-Nutzerdaten haben wolle. Konkurrierende Messaging-Dienste wie Threema konnten daraufhin einen massiven Zustrom neuer Nutzer verzeichnen. WhatsApp und Facebook betonten, dass sich für die Nutzer nichts ändern werde.

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WhatsApp muss mehr Geld verdienen

Nach der Bekanntgabe des Deals erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, dass "die Sache mit dem Geldverdienen" noch besser werden müsse. Man werde deshalb schauen, wie man WhatsApp zu einem "wirklich großartigen Geschäft" machen könne. Facebook verdient Geld mit Werbung in seinen Diensten und hat auch seine mobile App werbetauglich gemacht.

Noch mehr Nutzerdaten für Facebook?

WhatsApp lässt sich bei der Installation umfangreiche Berechtigungen einräumen. Manche davon sind nötig für die Funktion, andere wirken fragwürdig. So greift die App neben Adressbuch und Kamera auch auf den Standort des Nutzers zu.

Viele dieser Daten werden an die Server in den USA übertragen, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Für Mark Zuckerberg, der sein soziales Netzwerk mit personalisierter Werbung zu Geld machen will, könnten die WhatsApp-Daten der mittlerweile 480 Millionen Nutzer sehr wertvoll sein. WhatsApp-Gründer Jan Koum hört jedoch nicht auf zu beteuern, dass der Dienst eigenständig bleiben wolle.

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