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WhatsApp-Pannen aufgedeckt: Das steckt dahinter

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Neue Funktion im Test  

Das steckt hinter den WhatsApp-Pannen

05.06.2014, 13:21 Uhr | t-online.de

WhatsApp-Pannen aufgedeckt: Das steckt dahinter. WhatsApp-Logo (Quelle: Hersteller)

Ein Insider verrät, warum es bei Whatsapp immer wieder zu Ausfällen kommt. (Quelle: Hersteller)

Ein WhatsApp-Mitarbeiter hat der Tageszeitung Bild verraten, weshalb der Nachrichten-Dienst in den vergangenen Wochen immer wieder den Dienst quittierte. Schuld soll eine neue Funktion sein, die vor allem Facebook am Herzen liegt. Außerdem verriet der Insider, was mit WhatsApp in naher Zukunft geschehen soll.

Seit Ende Februar sorgte WhatsApp mit teils stundenlangen Ausfällen vermehrt für Unmut. Nutzer konnten nur eingeschränkt oder gar keine Nachrichten über die App verschicken. Seit Mitte Mai protokollierte die Verbindungsanalyse-Internetseite allestörungen.de sogar täglich Probleme mit WhatsApp.

Telefonfunktion überfordert WhatsApp-Server

Die Bild-Zeitung hatte ihrem Bericht zufolge Kontakt zu einem WhatsApp-Mitarbeiter, der anonym bleiben will. Im Gespräch verriet dieser, dass die Einführung der Voice-over-IP-Telefonfunktion in den vergangenen Wochen die Server der App überlastet hätte. Bereits Mitte Mai war diese bekannt geworden. WhatsApp-Nutzer könnten sich künftig über die App gegenseitig anrufen, solange eine Datenverbindung besteht, so der Plan.

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Die riesigen Datenmengen, die dabei anfallen, seien laut der Bild-Quelle jedoch zu viel für die WhatsApp-Server. Deshalb würden die Macher auf Hochtouren daran arbeiten, die anfallenden Daten so gering wie möglich zu halten. Vor allem Facebook dränge darauf, die Funktion schnellstmöglich verfügbar zu machen.

Geplant sei deshalb, mit dem nächsten Update des Programms die Telefonate einzubinden. Das könnte innerhalb der "nächsten Wochen" erfolgen. Außerdem gibt die Bild-Quelle an, dass zumindest auf Nutzer-Seite keine schnelle Datenverbindung für die Anrufe nötig sei – bereits eine Edge-Verbindung, ein schon in die Jahre gekommener Internetturbo, würde ausreichen.

Facebook nimmt fast keinen Einfluss

Abseits der Telefonfunktion sei der Einfluss von Facebook seit der Übernahme von WhatsApp Ende Februar entgegen der Befürchtungen der Nutzer gering geblieben.

Laut dem WhatsApp-Mitarbeiter würde nachwievor ein Team von nur 50 Mann an der Entwicklung des Mitteilungsdienstes arbeiten und sogar Gründer Jan Koum würde hin und wieder noch selbst programmieren. Vielmehr sei die Partnerschaft mit einer Ehe zu vergleichen, bei der sich die Ehepartner so gut wie nie sehen.

Auch die Daten, die über die Server von WhatsApp gesendet werden, seien sicher. "Facebook sieht nichts von dem, was auf unseren Servern landet", so die anonyme Quelle.

WhatsApp plant Snapchat-Funktion

Für die Zukunft hätten die Macher weitere neue Funktionen in Planung. Viele Nutzer hätten sich beschwert, dass das Display des Smartphones durch die nicht regulierte Leuchtkraft in WhatsApp stark blende, wenn sie am Abend Nachrichten schreiben oder lesen würden. Deshalb solle zum Beispiel ein Nachtmodus integriert werden. Auch eine Version für Tablets sei aufgrund der häufigen Nutzer-Wünsche nicht ausgeschlossen.

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Außerdem wolle sich WhatsApp ein Beispiel an dem Konkurrenten Snapchat nehmen. Nutzer dieser App können Bilder mit einem Verfallsdatum verschicken. Je nach Einstellung hat der Empfänger ein paar Sekunden Zeit, sich die verschickte Datei anzusehen, dann wird sie gelöscht. WhatsApp will diese Funktion angeblich übernehmen.

Zudem planen die Entwickler ein System, über das die Nutzer Programmfehler einfacher und schneller melden könnten. Diese würden dann als Bericht mit einem Bild des Problems, das WhatsApp automatisch erstellt, an die Programmierer geschickt. Wann all diese Neuerungen jedoch umgesetzt werden, verriet die Bild-Quelle nicht.

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