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Apple iWatch kommt: Release ist angeblich im Oktober

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iWatch-Gerücht  

Apple-Smartwatch soll im Oktober kommen

20.06.2014, 15:52 Uhr | Matthias Kremp, Spiegel Online

Apple iWatch kommt: Release ist angeblich im Oktober. Apple Store in Tokyo (Quelle: imago)

Apple-Smartwatch soll im Oktober kommen. (Quelle: imago)

Bringt Apple eine Smartwatch auf den Markt? Einem Insider zufolge soll das Produkt im Oktober vorgestellt werden. Auch mögliche Funktionen des Gadgets deuten sich an.

Ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters gibt Gerüchten um eine Apple-Smartwatch neuen Schwung. Demnach hat ein namentlich nicht genannter Tippgeber aus der Branche verraten, dass der taiwanische Hersteller Quanta Computer im Juli mit der Produktion der angeblich iWatch genannten Uhr beginnen soll. Derzeit sollen bereits Produktionstests laufen. Quanta gehört seit vielen Jahren zu Apples Auftragnehmern.

Smartwatches sollen boomen

Smartwatches gelten als das nächste große Ding für die Computerbranche. Etliche Unternehmen wie Sony und Samsung bieten bereits entsprechende Geräte an, die in der Regel als zweiter Bildschirm für ein per Bluetooth an die Uhr gekoppeltes Smartphone dienen. Apple würde mit einer iWatch also in einen Markt vorstoßen, den andere bereits unter sich aufzuteilen versuchen.

Umso wichtiger ist es, dass ein solches Gerät Funktionen und Fähigkeiten bietet, die andere Anbieter nicht beherrschen. Eine davon ist dem Reuters-Bericht zufolge eine drahtlose Ladefunktion, die Anwender von der Notwendigkeit befreien würde, die Uhr regelmäßig an ein Ladekabel anzuschließen.

Eine weitere Besonderheit soll der für eine Smartwatch ungewöhnliche große 2,5-Zoll-Bildschirm sein, der weder rund noch quadratisch, sondern als rechteckig bezeichnet wird. Damit könnte er dem Display des aktuellen iPod nano gleichkommen.

Sensoren sollen dem Anwender Ruhe verschaffen

Weitere mögliche Funktionen der iWatch könnten drei Patente verraten, die Apple zwar schon im Dezember 2012 beantragt hat, die aber erst am Donnerstag veröffentlicht wurden. Die Patentschriften, denen sich "AppleInsider" ausführlich gewidmet hat, beschreiben, wie das Zusammenspiel verschiedener Sensoren genutzt werden kann, um auf intelligente Weise Aktionen auszulösen oder Verhaltensweisen elektronischer Geräte zu beeinflussen.

iWatch nutzt interessante Patente

So geht es in einem der Patente darum, wie Sensoren anhand von Puls- und Bewegungsmessungen erkennen können, ob man sich gerade sportlich betätigt und ob man das im Freien oder in einem Fitnesscenter tut. Ein zweites Patent zeigt, wie Sensoren beispielsweise Schlaf erkennen können, um automatisch einen Bitte-nicht-stören-Modus zu aktivieren und eingehende Nachrichten zu blockieren. Im dritten Patent schließlich geht es darum, Benachrichtigungen über anstehende Termine oder neuen auf unterschiedliche Weise an den Nutzer weiterzugeben. Ist man beispielsweise nicht allein in einem Raum, könnte diese Technik automatisch auf lautlose Benachrichtigungen umschalten.

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Dass die angebliche iWatch außerdem auf einer Variante von Apples iOS-Betriebssystem basieren könnte - ähnliche wie die iPod-nano-Serie - steht außer Frage.

50 Millionen im ersten Jahr?

Reuters zufolge bedeutet der Produktionsbeginn bei Quanta aber noch lange nicht, dass die Einführung der mysteriösen Uhr bald bevorstehe. Vielmehr plane Apple, damit bis Oktober zu warten. Ein solcher Termin wurde schon öfter orakelt und wäre nur logisch. Den Oktober nutzte Apple bisher gern, um neue iPod-Modelle vorzustellen, die traditionell im Weihnachtsgeschäft gut verkauft wurden.

Eine iWatch könnte nun den Platz der Musik-Player einnehmen. Das legen zumindest geplanten Absatzzahlen nahe, über die die Nachrichtenagentur schreibt. Demnach will Apple im ersten Jahr nach Verkaufsstart bereits 50 Millionen Exemplare der elektronischen Uhr absetzen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr konnte der Konzern 70 Millionen verkaufte iPads melden. Um mit einer Uhr vom Start weg einen solchen Verkaufserfolg zu landen, müsste die iWatch schon einige sehr überzeugende Funktionen bieten.

Auf Anfrage von Reuters wollten sich weder Apple noch Quanta zu dem Bericht äußern.

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