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iPhone 6: Foxconn lässt neues iPhone von Robotern bauen

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Foxconn rüstet um  

Das iPhone 6 soll von Robotern gebaut werden

08.07.2014, 16:57 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

iPhone 6: Foxconn lässt neues iPhone von Robotern bauen. Mitarbeiter in der Foxconn-Produkion (Quelle: dpa)

Mitarbeiter in der Foxconn-Produkion (Quelle: dpa)

Zukünftige iPhones sollen von Robotern gefertigt werden. Der Apple-Zulieferer Foxconn hat angekündigt, bei der Herstellung elektronischer Geräte stärker auf die Automatisierung zu setzen. Geplant sind nach eigenen Angaben 10.000 neue Roboter, von denen jeder durchschnittlich 30.000 Smartphones montieren könne.

Der Einsatz der "Foxbot" genannten Fertigungsroboter werde in Kürze beginnen, die Testphase sei fast abgeschlossen, berichtet das Apple-Fanblog 9to5Mac und bezieht sich auf das taiwanische Nachrichtenmagazin IT Home. Apple werde der erste Kunde sein, der von der Roboterfertigung profitiere. Das iPhone 6 könnte demnach das erste Smartphone sein, dass von den neuen Maschinen produziert wird.

Jeder der Roboter soll zwischen 20.000 und 25.000 US-Dollar kosten und im Durchschnitt 30.000 Smartphones produzieren. In Summe könnten die Foxbots 300.000 Geräte herstellen.

Roboter schon länger im Einsatz

Einzelne Komponenten wie beispielsweise die Akkus werden bereits seit Längerem durch Roboter gefertigt. Schon im Jahr 2011 hat Foxconn nach eigenen Angaben 10.000 Roboter eingesetzt. Die Zahl sollte rapide steigen, allerdings ist unklar, wie groß ihr Anteil heute ist.

Der Auftragsfertiger Foxconn beschäftigt derzeit über 1,2 Millionen Mitarbeiter in verschiedenen Fabriken Chinas, aber auch in den USA, Großbritannien und Japan. Für den Zusammenbau des neuen iPhone 6 hatte das Unternehmen erst im Juni per Stellenanzeige nach 100.000 neuen Zeit-Arbeitern gesucht.

Zulieferer bekommen Ausstattung von Apple

Apple hatte im Börsenbericht für das Jahr 2013 mitgeteilt, dass der Konzern die Rekordsumme von 10,5 Millionen US-Dollar in die Verbesserung der Produktion investieren werde. Ein Teil des Geldes sollte in die Ausstattung der Zulieferer fließen, um Apple einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.

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