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Experten schlagen Alarm  

Android-Browser hat gefährliche Sicherheitslücke

17.09.2014, 18:00 Uhr | Jörg Hofmann

Android-Browser hat gefährliche Sicherheitslücken. Im Android-Browser klafft eine Sicherheitslücke. (Quelle: imago/McPhoto)

Im Android-Browser klafft eine Sicherheitslücke. (Quelle: McPhoto/imago)

Experten warnen vor einer Sicherheitslücke beim Browser in Android-Smartphones und -Tablets. Erhöhte Vorsicht ist vor allem beim mobilen Online-Banking geboten, mahnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und rät zu einem Browser-Wechsel.

Über eine Lücke im Android-Browser können Online-Kriminelle unbemerkt vertrauliche Daten wie Passwörter und Kontodaten ausspähen. Das Leck ist so gefährlich, weil dazu bereits das Öffnen einer präparierten Internetseite genügt. Betroffen sind alle Android-Versionen vor Kitkat (Version 4.4) – also rund 75 Prozent aller Android-Geräte, darunter sehr viele Einsteiger- und Mittelklasse-Geräte.

Wer den Android-Browser mit dem Weltkugel-Symbol nutzt, sollte ihn laut BSI nicht für das Login auf sensible Internetseiten verwenden, zum Beispiel keinesfalls für Bankgeschäfte, um zu vermeiden, dass Anmeldedaten aus dem temporären Speicher des Browsers ausgelesen werden können.

Fast alle Android-Geräte betroffen

Der vom Android Open Source Project (AOSP) entwickelte Browser dient in schätzungsweise 70 Prozent aller Android-Geräte als Zugangstor zum Internet.

Nicht von der Lücke betroffen sind alternative mobile Browser wie etwa Chrome, Firefox, Dolphin oder Opera. Eines dieser Programme sollten Anwender von Geräten mit älteren Android-Versionen über Google Play herunterladen und nutzen.

Ob und wann das Leck auf den betroffenen Geräten geschlossen wird, ist fraglich. Google selbst stellt für den AOSP-Browser keine Updates mehr bereit, sondern setzt komplett auf Chrome. Seit Android 4.4 (Kitkat) ermöglicht der Chrome-Browser den Zugang zum Internet.

So schützen Sie sich

Wer nicht auf einen alternativen Browser ausweichen möchte, sollte dafür sorgen, dass das Virenschutzprogramm auf Smartphone und Tablet stets auf dem neuesten Stand ist.

Auch gesundes Misstrauen ist wichtig. Wer via Smartphone oder Tablet vermeintlich von seiner Bank dazu aufgefordert wird, eine bestimmte Internetseite zu öffnen, sollte wissen: Solche Aufforderungen kommen nie von der Bank, sondern sind eine beliebte Masche vieler Betrüger.

Ein Überweisungslimit für das Online-Konto kann verhindern, dass Betrüger beim Zugriff gleich das ganze Konto leer räumen. Sorglosigkeit kann auch gefährlich sein: Die Überweisungen vom gleichen Gerät zu tätigen, auf dem auch die mobilen Transaktionsnummern (mTAN) eingehen, hebelt den gesamten Schutzmechanismus aus. Für das mTAN-Verfahren empfiehlt sich ein altes Mobiltelefon das keinen Zugang zum Internet hat.

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