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iPhone 6 Plus: Apple weist Zweifel an Stabilität zurück

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Verbogene Telefone  

Apple weist Zweifel an der Stabilität des iPhone 6 Plus zurück

02.10.2014, 16:05 Uhr | dpa

iPhone 6 Plus: Apple weist Zweifel an Stabilität zurück.  iPhone 6 Plus  (Quelle: dpa)

Das iPhone 6 Plus ist mit 5,5 Zoll-Display das größte iPhone von Apple. (Quelle: dpa)

Nach Tagen des Schweigens hat sich Apple nun zu dem Vorwurf geäußert, dass neue iPhone 6 Plus sei zu instabil und verbiege sich in der Hosentasche. Lediglich neun Kunden hätten sich bislang über ein verbogenes Gerät beschwert, erklärte Apple. Insgesamt waren allein am ersten Verkaufswochenende über zehn Millionen iPhones verkauft worden. Die Geräte seien auf Belastung getestet worden, sagte Apple und erlaubte erstmals einen Blick in sein sonst geheimes Testlabor.

Die Gehäuse der Geräte seien aus festem Aluminium hergestellt und auf Belastungsfähigkeit getestet worden. Die Geräte seien zudem an mehreren Stellen mit Titan verstärkt, erklärte Apple am Donnerstag unter anderem dem TV-Sender CNBC und dem Technologieblog "Recode".

In den vergangenen Tagen hatte es im Internet Berichte über iPhones gegeben, die in der Hosentasche verbogen seien. Außerdem sorgte ein Video für Aufsehen, in dem ein iPhone 6 Plus mit bloßen Händen gebogen wurde.

"Bentgate" 
Kannste knicken? iPhone 6 Plus im Härtetest

Mit viel Kraft lässt sich das teure Smartphone tatsächlich verbiegen. Video

Einblicke ins Apple-Testlabor

In einem ungewöhnlichen Schritt für den traditionell geheimniskrämerischen Konzern erlaubte Apple am Donnerstag zudem einigen Journalisten Einblicke in sein Labor in Cupertino, Kalifornien, wo die Stabilität der iPhones geprüft wird. Dazu gehörten die Technikblogs "Re/code" und "The Verge". In dem Labor wird laut ihren Berichten unter anderem simuliert, was mit einem iPhone passiert, wenn man sich draufsetzt.

Außerdem gebe es dort einen "Drei-Punkt-Verbiegetest", bei dem auf das iPhone in der Mitte Druck ausgeübt wird, während es auf der Ober- und Unterkante gestützt wird. Dabei sei ein iPhone 6 Plus unter einem Gewicht von 25 Kilogramm nicht dauerhaft verbogen, hieß es.

Jedes Telefon könne verbogen werden

Wenn ein Nutzer allerdings sehr viel Kraft an einigen nicht für den Alltag typischen Stellen anwende, könne das iPhone verbiegen, erklärte Dan Riccio, Chef für Geräte-Entwicklung bei Apple. "Am Ende ist es so, dass wenn man genug Kraft aufwendet, um ein iPhone – oder jedes andere Telefon – zu verbiegen, es sich verformen wird", sagte Riccio dem Blog "The Verge".

Nach Angaben von Apple gingen vor dem Marktstart jeweils rund 15 000 Geräte der Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus durch verschiedene Tests. Die neue Generation ist dünner als bisherige iPhones.

Apple korrigiert Update auf Update

In der Nacht zum Freitag bekam Apple schließlich auch die Probleme bei seinem iPhone-Betriebssystems iOS in den Griff. Das Unternehmen stellte die Version iOS 8.0.2 zur Verfügung, die alle bisherigen Fehler beheben soll. Die am Mittwoch veröffentlichte Version iOS 8.0.1 hatte einige Fehlfunktionen des neuen Systems iOS 8 korrigieren sollen – sorgte dabei aber selbst für noch größere neue Probleme.

So beklagten sich Nutzer, ihre Telefone hätten sich nicht mehr in Mobilfunk-Netze einwählen können und der Fingerabdruck-Sensor habe nicht mehr funktioniert. Laut US-Medienberichten waren rund 40.000 iPhone-Nutzer betroffen.

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