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Google verliert Andy Rubin: Android-Vater geht von Bord

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Android-Vater Andy Rubin hat Google verlassen

01.11.2014, 10:14 Uhr | dpa

Google verliert Andy Rubin: Android-Vater geht von Bord. Andy Rubin, Miterfinder des Smartphone-Betriebssystems Android, hat Google verlassen. (Quelle: AFLO)

Andy Rubin, Miterfinder des Smartphone-Betriebssystems Android, hat Google verlassen. (Quelle: AFLO)

Andy Rubin, der als treibende Kraft bei der Erfindung des dominierenden Smartphone-Betriebssystems Android gilt, hat Google verlassen. Rubin, der zuletzt ein ambitioniertes Roboter-Projekt leitete, startet nun einen "Inkubator" für Technik-Startups. Das berichtete die US-Tageszeitung "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf den Internet-Konzern und einige Manager.

Google hatte die von Rubin im Jahr 2003 mit gegründete Firma Android zwei Jahre später gekauft. Auf Basis deren Software wurde Googles eigenes Smartphone-Betriebssystem entwickelt, das der Konzern Geräteherstellern kostenlos zur Verfügung stellt. Android hat einen weltweiten Marktanteil von mehr als 80 Prozent.

Rubin wurde 2013 als Android-Chef abgelöst

Rubin war im Frühjahr 2013 als Android-Chef von Google-Manager Sundar Pichai abgelöst worden, der zuletzt auch die Verantwortung für viele andere Produkte des Konzerns übernahm.

Rubin verschwand zunächst von der Bildfläche, dann wurde bekannt, dass er ein Projekt zur Roboter-Entwicklung leitet, für das Google mehrere Spezialunternehmen kaufte. Dazu gehörte auch die Firma Boston Dynamics, die laufende Roboter unter anderem für das US-Militär entwickelte. Rubin sagte der US-Tageszeitung "New York Times" damals, es sein ein auf zehn Jahre ausgelegtes Projekt.

Auf eigene Faust etwas aufbauen

Das "Wall Street Journal" schrieb jetzt unter Berufung auf Google-Kreise, Rubin sei bei seinen Aktivitäten auf Einschränkungen gestoßen. Der Manager selbst erklärte in einer E-Mail an die Zeitung, es habe "keine Probleme mit Unabhängigkeit" bei Google gegeben und das Roboter-Projekt sei genau nach seinen Wünschen gelaufen.

Er sei gegangen, weil er etwas Neues auf eigene Faust aufbauen wolle. Das Roboter-Projekt soll künftig vom Forscher James Kuffner angeführt werden, der bereits zum Team gehörte. Google-Chef Larry Page dankte Rubin in einer Stellungnahme für den Erfolg von Android.

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