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Apple Watch kommt im April: Tim Cook bestätigt Release-Termin

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Ende der Spekulation  

Apple Watch kommt im April

03.02.2015, 09:40 Uhr | t-online.de, dpa

Apple Watch kommt im April: Tim Cook bestätigt Release-Termin. Träger der Apple Watch müssen die Smartwatch einmal am Tag laden. (Quelle: AP/dpa)

Träger der Apple Watch müssen die Smartwatch einmal am Tag laden. (Quelle: AP/dpa)

Die erste Smartwatch von Apple kommt im April auf den Markt. Konzernchef Tim Cook nannte den genaueren Termin erstmals am Dienstag in der Telefonkonferenz zu aktuellen Quartalszahlen. Bisher sprach Apple nur von "Anfang 2015".

Bislang galt der März noch als vermuteter Verkaufsstart. Das hatte ein US-Technikblog gemeldet, die von einem Smartwatch-Schulungsprogramm für Apple-Mitarbeiter erfahren hatten.

Seit der Vorstellung der Apple Watch im September hat Apple intensiv an der Uhr gearbeitet. Sowohl das Betriebssystem als auch der Akku sollen weiter verbessert worden sein. Unbekannt ist noch die Größe der Displays, sondern nur deren Auflösung. Bei dem kleineren Modell mit einem Gehäuse von 38 Millimetern setzt Apple auf eine Auflösung von 340 × 272 Pixeln. Bei der Uhr mit 42 Millimetern sind es 390 × 312 Pixel. Ohne die Displaygröße lässt sich die Pixeldichte nicht errechnen. Apple selbst spricht von "Retina-Displays", allerdings benutzt Apple diese Bezeichnung für verschiedene Pixeldichten bei seinen unterschiedlichen Geräten.

Apple Watch erkennt Stärke des Drucks

Auch die Apple Watch wird Wischbewegungen unterstützen, allerdings keine sogenannten Multitouch-Gesten mit der Bewegung mehrerer Finger unterstützen – das ist bei der geringen Größe des Displays auch schwer vorstellbar. Bereits bei der Vorstellung hatte Apple-Chef Tim Cook gesagt, dass die ausschließliche Bedienung mit Fingern auf dem Display wenig sinnvoll sei, da die Finger dann die Sicht blockieren würden.

Der Nutzer kann aber beispielsweise durch seine Bildersammlung wischen. Das Multitouchdisplay erkennt dabei sogar die Kraft, die der Nutzer mit dem Finger aufbringt und kann somit zwischen Antippen und festem Drücken unterscheiden und entsprechend reagieren. Ein kleiner Vibrationsmotor "Taptic Engine" in der Uhr soll auch ein spürbares Feedback ermöglichen, sodass der Nutzer die Bedienung fühlen kann.

Bedienung und Sensoren der Apple Watch

Bereits bekannt ist, dass die Apple Watch unter anderem mit einer Taste an der Seite sowie der "Krone" bedient wird, dem Uhren-typischen Drehrad. Durch Drehen der "digitalen Krone" kann gezoomt, durch Listen gescrollt oder die Uhrzeit eingestellt werden. Drückt der Nutzer die Krone, gelangt er zum Homescreen. Die Uhr reagiert aber auch auf Bewegungen. Hebt der Nutzer den Arm mit der Uhr an, aktiviert sich das Display selbstständig.

Apple hat die Smartwatch mit Sensoren vollgepackt, die für Fitness- und Gesundheits-Apps gedacht sind. Die Sensoren erkennen den Puls des Trägers sowie Bewegung und Beschleunigung. Die GPS-Ortsdaten allerdings bezieht die Uhr vom iPhone, denn sie hat keinen eigenen GPS-Sensor an Bord. Die Uhr wird mit einem magnetisch einrastenden Ladekabel ganz ohne Steckkontakte aufgeladen.

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Apple zeigt zum ersten Mal seine Smartwatch

Sie kommt in zwei Größen und drei Ausführungen und bietet viele Sensoren und Funktionen. Video

Preise für Apple Watch noch unklar

Spannend bleibt es weiterhin, wie viel die Uhr in den verschiedenen Ausführungen kosten wird. Der von Apple genannte Preis "ab 350 US-Dollar" dürfte sich auf das Modell "Watch Sport" beziehen, das mit einem Gehäuse aus Aluminium und einem Kunststoffarmband ausgestattet ist. Die Edelstahlversion mit Saphirglas soll Spekulationen zufolge 500 Dollar kosten. 4000 bis 5000 Dollar könnten fällig werden, wenn sich der Kunde für die "Watch Edition" entscheidet, deren Gehäuse aus 18 Karat Gold besteht, wahlweise Rosé- oder Gelbgold.

Technisch unterscheiden sich die Modelle nicht, auch in der günstigsten Variante bekommt der Käufer die Vollausstattung mit Puls- und Bewegungssensoren, Lautsprecher und Mikrofon. Einzige Ausnahme ist die Sportuhr, die mit einer Display-Abdeckung aus "Ion-X-Glas" ausgestattet ist, die die Uhr so leicht und unempfindlich wie möglich machen soll. Bei allen anderen Uhren hat Apple Saphirglas verbauen lassen.

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Bezahlen mit Apple Watch

Mit der Apple Watch können Nutzer auch den neuen Apple-Bezahldienst Apple Pay nutzen und ihre Einkäufe bezahlen. Will der Träger bezahlen, muss er den Knopf unter der Uhrenkrone doppelt drücken und die Uhr dann an das Kassenterminal halten.

Die Zahlung soll über Hautkontakt und einen PIN-Code autorisiert werden. Solange die Uhr über ihre Sensoren den Hautkontakt mit dem Träger erkennt, bleibt die PIN gültig. Legt der Nutzer sie ab, muss die PIN beim nächsten Tragen erneut eingegeben werden. Die notwendigen Kreditkartendaten sind in einer eigenen Passbook-App der Apple Watch gespeichert, so dass mit der Uhr auch unabhängig vom iPhone bezahlt werden kann.

Von der Apple Watch wird erwartet, dass sie dem Geschäft mit den smarten Armbanduhren einen deutlichen Schub gibt. In dem noch überschaubaren Markt ist bisher vor allem der Apple-Rivale Samsung stark.

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