Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC > Apps >

WhatsSpy deckt WhatsApp-Status uneingeschränkt auf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Erneut Ärger mit der Privatsphäre  

WhatsApp-Nutzer sind immer sichtbar

11.02.2015, 07:25 Uhr | t-online.de

WhatsSpy deckt WhatsApp-Status uneingeschränkt auf. WhatsApp hat erneut Ärger mit der Privatspähre. (Quelle: dpa)

WhatsApp hat erneut Ärger mit der Privatspähre. (Quelle: dpa)

Die Entwickler von WhatsApp kriegen die Sicherheit des beliebten Messengers nicht in den Griff. So ist es möglich, den Online-Status jedes WhatsApp-Nutzers permanent zu überwachen. Bislang war das nur mit Spezialausrüstung und Hackerkenntnissen möglich, neuerdings reicht dafür ein kleines Programm und ein Mini-Rechner für weniger als 40 Euro aus.

In den Privatsphäre-Einstellungen von WhatsApp lässt sich nur scheinbar auswählen, ob jemand den Online-Status einsehen kann oder nicht. Denn auch wenn "Niemand" ausgewählt ist, haben Interessierte nur wenig Mühe, diese Einstellung zu umgehen. Das Werkzeug dafür besteht aus einem Programm namens WhatsSpy, das auf einem Server installiert werden muss.

Einstellungen zum Datenschutz Als Server reicht in diesem Fall auch schon ein Kleinstrechner wie der Raspberry Pi völlig aus, der für 30 bis 40 Euro zu haben ist. Zu Überwachung muss der Späher nur die Telefonnummer seiner Opfer kennen und ebenfalls bei WhatsApp angemeldet sein.

Instant Messenger 
So nutzen Sie WhatsApp auch auf dem PC

Es funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen. Video

Schon im Dezember 2014 zeigten Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg, wie es möglich ist, WhatsApp-Nutzer zu überwachen. Die WhatsApp-Entwickler haben diese Sicherheitslücke bislang nicht geschlossen.

Mit dem Programm WhatsSpy hat sich das Problem sogar verschärft, denn damit kann jeder relativ kleinem Aufwand nachbauen, was die Forscher demonstrierten.

Ärger mit blauen Häkchen

Es ist nicht das erste Mal, dass WhatsApp seine Nutzer mit mangelnder Sicherheit ärgert. So sorgten beispielsweise blaue Häkchen für Aufregung: Nach einem Update war es einem Absender möglich zu sehen, ob der Empfänger die Nachricht auch gelesen hatte. Nach der Kritik von Nutzern und auch Datenschützern fügte WhatsApp eine Einstellung hinzu, die die Häkchen auf Wunsch wieder entfernt.

Weitere Digital-Themen finden Sie hier.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal