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Apple Watch kann weniger als ursprünglich geplant

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Messungen unbrauchbar  

Apple Watch kann weniger als geplant

18.02.2015, 10:51 Uhr | t-online.de

Apple Watch kann weniger als ursprünglich geplant. Apple Watch (Quelle: AP/dpa)

Apples lang erwartete Smartwatch, die Apple Watch, wurde am 9. September 2014 vorgestellt. (Quelle: AP/dpa)

Als Apple vor vier Jahren mit der Entwicklung seiner Smartwatch begann, plante der Konzern, die Apple Watch mit einem ganzen Arsenal Gesundheitssensoren auszustatten. Diverse Versuche zwangen den Technologiekonzern allerdings dazu, auf einige dieser Sensoren zu verzichten und den Funktionsumfang abzuspecken.

Wenn die Apple Watch im April die Handgelenke technikbegeisterter Menschen erobert, dann misst ein Sensor auf der Rückseite den Puls des Trägers. Beschleunigungssensoren in der Uhr erfassen, wie sich der Nutzer bewegt, also ob er beispielsweise geht oder joggt. WLAN und GPS helfen dabei und messen Entfernung und Geschwindigkeit eines Lauftrainings oder einer Radtour.

Umfangreiche Gesundheitsanalyse

Eigentlich wollte Apple noch viel mehr Daten messen und auswerten, damit der Smartwatch-Träger noch umfassender seine Gesundheit im Auge behalten kann. Sensoren, die die elektrische Leitfähigkeit der Haut messen, sollte eine Analyse des Stresslevels ermöglichen.

Weitere Sensoren sollten nicht nur den Puls messen, sondern auch ein Elektrokardiogramm (EKG) aufzeichnen können. Selbst die Messung des Blutdrucks und der Sauerstoffsättigung des Blutes war geplant. Apple hatte einen Fitness- und Gesundheitsmonitor für das Handgelenk anstatt einer einfachen Smartwatch im Sinn.

Ganz schön haarig

Zwei Gründe zwangen Apple dazu, sich von einem Teil dieser Pläne zu verabschieden und sich zunächst auf Sensoren zur Pulsmessung zu beschränken. Die Sensoren zur Messung der Leitfähigkeit und Oberflächenspannung der Haut und auch zur Ableitung des EKG lieferten laut einem Bericht der US-Tageszeitung "Wall Street Journal" bei Menschen mit sehr haariger oder mit sehr trockener Haut keine brauchbaren Messergebnisse. Außerdem variierten die Resultate auch abhängig davon, wie fest oder locker die Probanden die Uhren am Handgelenk trugen.

Die Messung von EKG, Blutdruck und Blut-Sauerstoff-Gehalt scheiterten aber auch an einer bürokratischen Hürde. Die amerikanische Gesundheitsbehörde "Food and Drug Administration" (FDA) hätte diese genehmigen müssen, damit Apple aus den Messergebnissen Empfehlungen für die Gesundheit ableiten darf, die die Uhr anzeigen sollte. Auch hier sollen die Sensoren nicht die dafür nötige Messgenauigkeit geliefert haben.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Laut dem "Wall Street Journal" hat Apple seine ehrgeizigen Pläne aber nicht begraben, sondern könnte einige der Funktionen in einem Nachfolgemodell doch noch realisieren. Das will die Zeitung von "mit der Materie vertrauten Personen" wissen.

Apple Watch 
Apple zeigt zum ersten Mal seine Smartwatch

Sie kommt in zwei Größen und drei Ausführungen und bietet viele Sensoren und Funktionen. Video

Apple hat für den Verkaufsstart seiner Smartwatch im April bei den Zulieferern angeblich fünf Millionen Exemplare in Auftrag gegeben. Die Hälfte dieses Kontingents soll auf das günstige Einsteigermodell "Apple Watch Sport" mit einem Armband aus Kunststoff entfallen. Ein Drittel der Produktion gilt demnach dem mittleren Modell "Apple Watch" mit Edelstahlarmband und Saphirglas-Display.

Den verbleibenden Rest stellt dann das Topmodell "Apple Watch Edition" dar, das mit einem Goldgehäuse aufwartet und einen höheren vierstelligen Betrag kosten soll. Technisch sind alle Modelle identisch.

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