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iTunes- und App Store-Ausfall bei Apple: DNS-Fehler war schuld

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iTunes und App Store  

Apple nennt Grund für elfstündigen Ausfall

12.03.2015, 10:50 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

iTunes- und App Store-Ausfall bei Apple: DNS-Fehler war schuld. Apple hatte mit einem Totalausfall vieler Online-Stores zu kämpfen. (Quelle: imago/MiS)

Apple hatte mit einem Totalausfall vieler Online-Stores zu kämpfen. (Quelle: MiS/imago)

Ein interner DNS-Fehler hat den Totalausfall von Apples  iTunes- und App Store am Mittwoch verursacht. Die beiden Stores waren rund elf Stunden lang überhaupt nicht oder nur sehr eingeschränkt nutzbar, auch andere Online-Angebote waren gestört.

Die Ausfälle hatten am Mittwoch kurz vor zehn Uhr deutscher Zeit begonnen, mindestens 40 Länder waren weltweit betroffen. Der App Store konnte zwar aufgerufen werden, Nutzer konnten jedoch oft keine Apps herunterladen, die Installation brach ohne Fehlermeldung ab. Auch die iCloud, der Mac App Store, der iOS App Store, der iBooks Store, iTunes Connect und TestFlight waren entweder vollständig ausgefallen oder funktionierten nicht zuverlässig.

Apples Statusseite zeigte lange Zeit keine Störung an, erst mit großer Verzögerung informierte Apple über die Probleme, äußerte sich zunächst aber nicht über deren Ursache. Einigen Entwicklern hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass das Problem bis 14 Uhr behoben sein sollte. Allerdings standen erst nach 21 Uhr deutscher Zeit alle Stores und Funktionen wieder bereit.

Ausfall kratzt am Apple-Image

Wie viel Geld Apple durch den Ausfall entgangen sein könnte, lässt sich schwer einschätzen. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz der Stores bei rund 50 Millionen Dollar pro Tag, allerdings sind das nur rund sechs Prozent der Einnahmen. Analysten gehen davon aus, dass die Mehrheit der Kaufwilligen ihre Einkäufe nachholen werde. Das liegt nahe, denn Nutzer können beispielsweise bei Apps nicht auf alternative Angebote ausweichen.

Allerdings dürfte der Ausfall dem Image von Apple einen weiteren Kratzer verpassen. Im vergangenen Jahr musste das Unternehmen ein iOS-Update zurückziehen, weil Nutzer nach der Installation nicht mehr telefonieren konnten. Außerdem war es Hackern gelungen, sich in die iCloud-Konten verschiedener Prominenter einzuloggen und Nacktbilder zu erbeuten.

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