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Apple iPhone 7 bekommt vermutlich Facettenaugen-Kamera

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Apple hat eingekauft  

Das iPhone 7 bekommt vermutlich eine schlanke Facettenaugen-Kamera

17.04.2015, 07:58 Uhr | t-online.de

Apple iPhone 7 bekommt vermutlich Facettenaugen-Kamera. Bekommt das nächste iPhone eine Superkamera? Hier ist noch das alte Modell zu sehen. (Quelle: dpa)

Bekommt das nächste iPhone eine Superkamera? Hier ist noch das alte Modell zu sehen. (Quelle: dpa)

Apple will offenbar seine iPhone-Kameras gehörig aufbessern. Der Konzern hat das israelische Unternehmen Linx übernommen, das sich auf besonders kleine Kamerasensoren spezialisiert hat. Sie sollen in Smartphones und Tablets Bildqualitäten auf dem Niveau einer digitalen Spiegelreflexkamera liefern.

Umgerechnet 18,7 Millionen Euro soll Apple für das Unternehmen bezahlt haben. Der US-Tageszeitung "Wall Street Journal" hat Apple die Übernahme bestätigt, ohne weitere Details und Pläne zu nennen.

Linx wurde vor vier Jahren gegründet. Im vergangenen Jahr kündigten die Kameraentwickler sogenannte Multi-Camera-Arrays (MCA) an, die wie das Facettenauge einer Fliege aufgebaut sind: Statt einem einzigen Bildsensor kommt eine ganze Gruppe von Sensoren zum Einsatz, die gemeinsam ein Bild aufzeichnen. So sollen die Sensoren bei mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets Foto- und Videoaufnahmen in einer sehr hohen Bildqualität ermöglichen.

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Digitales Facettenauge

Die von Linx angekündigten Module haben zwei, drei oder vier optische Sensoren. Damit soll das MCA-Modul neben Farb- und Helligkeitswerten der Bildpunkte auch deren räumliche Tiefe erfassen können. Zudem werden bei flacher Bauweise größere Brennweiten erzielt. Das könnte für das iPhone 7 interessant sein: So könnte Apple das Hervorstehen der Kamera wie beim iPhone 6 verhindern.

Mit den Sensoren sollen auch bei schlechtem Licht Fotos aufgenommen werden können, die mehr Farbbrillanz, Schärfe und einen höheren Dynamikumfang bieten als herkömmliche Sensoren, verspricht Linx. Außerdem könnte die Schärfe der Bilder nachträglich verändert und verlagert werden, so wie es bei Lichtfeldkameras möglich ist. Damit nicht genug: Durch die Erfassung von 3D-Informationen werde auch "3D-Objektmodelierung" und der Echtzeitaustausch von Hintergründen bei Videoanrufen ermöglicht.

Apple kauft gerne Fachwissen ein

Immer wieder kauft Apple Firmen, die sich auf bestimmte Technologien spezialisiert haben, um deren Lösungen in eigenen Produkten zu verwenden. Die größte und teuerste Übernahme war die des Kopfhörerherstellers Beats by Dr. Dre, für den Apple Mitte 2014 über drei Milliarden Dollar bezahlt hat (über 2,8 Milliarden Euro). Neben den bei jungen Leuten sehr beliebten Kopfhörern hat Apple auch den dazugehörigen Musikstreaming-Dienst erworben.

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