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Apple bringt eigenen Musik-Streaming-Dienst auf den Markt

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Spotify im Visier  

Apple plant eigenen Musikdienst

02.06.2015, 13:57 Uhr | t-online.de, dpa

Apple bringt eigenen Musik-Streaming-Dienst auf den Markt. iTunes Geschenkkarten (Quelle: imago/Stephan Görlich)

Apples neuer Streaming-Service wird zur Konkurrenz für Spotify. (Quelle: Stephan Görlich/imago)

Für zehn Dollar (knapp neun Euro) im Monat möchte Apple seinen Kunden unbegrenzten Musikgenuss per Stream anbieten. Der Abo-Dienst kämpft kurz vor seiner geplanten offiziellen Ankündigung aber noch mit Problemen. Ein potentieller Marktstart könnte verschoben werden.

Während der Abo-Markt für Musik stetig wächst, verlieren die Anbieter für Musik-Downloads zusehends an Kundschaft. Apples "iTunes" hat mit schwindenden Nutzerzahlen zu kämpfen und soll daher Stück für Stück durch den neu geplanten Streaming-Service ersetzt werden. Wie es heißt, soll nicht nur Marktführer Spotify als Konkurrent betrachtet werden, da die angebotenen Dienste als weitreichender gelten.

Ein hauseigener Radiodienst sowie Videostreaming sollen ebenfalls Bestandteil des Dienstes sein. Damit würde Apple dem Kunden ein gebündeltes Multimedia-Angebot bieten und gleichzeitig den Konkurrenten Pandora und Youtube Marktanteile streitig machen.

Laut Branchen-Insidern hat Apple allerdings noch keine Verträge mit den größten amerikanischen Plattenfirmen abgeschlossen. Sollten sich die Firmen nicht bald einigen, könnte der Startschuss für die Plattform in den nächsten Tagen verschoben werden. Experten gehen allerdings von einer baldigen Einigung der Parteien aus.

Was kostet das Musik-Streaming von Apple?

Ob Apple auch eine kostenlose, werbefinanzierte Variante des Dienstes anbietet, ist nicht bekannt. Zuerst hieß es, Apple würde den Nutzern die ersten drei Monate gratis anbieten. Doch aufgrund des Drucks der Musikbranche soll Apple die Pläne für eine kostenfreie Version über Bord geworfen haben. Während Anbieter wie Napster und Tidal nach einer Probezeit nur noch kostenpflichtig genutzt werden können, ist bei Spotify nur jeder Vierte der 60 Millionen aktiven Nutzer ein Abonnent der Premium-Bezahlfassung. Der Dienst kann auch mit Werbeeinblendungen kostenfrei genutzt werden.

Beats als Grundlage

Im Mai vergangenen Jahres kaufte Apple die Kopfhörer-Kultmarke "Beats" für drei Milliarden US-Dollar. Neben dem Geschäft mit Kopfhörern war "Beats" auch der Betreiber eines eigenen Musik-Dienstes, der etwa 300.000 Kunden erreichte. Schon damals vermuteten Analysten, dass primär der Streaming-Dienst der Hauptgrund für die Übernahme des Unternehmens gewesen ist. In Kombination mit den Millionen Nutzer von "iTunes" dürfte Apple hoffen, ein konkurrenzfähiges Produkt auf die Beine zu stellen und den Markt mit aggressiver Vermarktung im Sturm zu nehmen.

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