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WWDC 2015: Apple zeigt Streamingdienst Apple Music

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WWDC 2015  

Apple startet Apple Music und bessert seine Betriebssysteme nach

09.06.2015, 09:45 Uhr |

WWDC 2015: Apple zeigt Streamingdienst Apple Music. Apple-Chef Tim Cook (r) und Musik-Produzent Jimmy Iovine gratulieren sich zum Musikstreaming-Dienst "Apple Music". (Quelle: AP/dpa)

Apple-Chef Tim Cook (r) und Musik-Produzent Jimmy Iovine gratulieren sich zum Musikstreaming-Dienst "Apple Music". (Quelle: AP/dpa)

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2015 in San-Francisco stellte Apple als große Neuerung "Apple Music" vor, einen eigenen Streamingdienst für Songs und Videos kombiniert mit einem eigenen Online-Radiosender und einer Art sozialem Netzwerk. Außerdem tut sich viel bei iOS 9. Die Reaktionen auf das neue Apple Watch-Betriebssystem watchOS 2 fielen eher verhalten aus.

Apple stellte den Streamingdienst "Apple Music" gegen Ende der fast zweieinhalbstündigen Show vor, das einzige neue "Produkt". Der Dienst greift auf die Daten-Sammlung von iTunes zu. Nutzer können mit Apple Music aber nicht nur die eigenen Einkäufe abspielen, sondern die gesamte Bibliothek.

Voraussetzung dafür ist ein Abo für 10 Dollar im Monat, die ersten drei Monate gibt es gratis. Für 14,99 US-Dollar bietet Apple einen Familienzugang für bis zu sechs Familienmitglieder an. Apple Music soll Ende Juni mit iOS 8.4 in 100 Ländern verfügbar sein.

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Musikstreaming und Radiosender

Playlisten können unter anderem nach Aktivitäten ausgewählt werden. Geht der Nutzer joggen, wird er keine langsame und träge Musik zu hören bekommen, sondern eben energiegeladene Musik zum Laufen. Zudem können die Playlisten anderer Nutzer übernommen werden. Der Dienst stellt auch Experten-Empfehlungen auf Grundlage der vom Nutzer gekauften und gestreamten Musik zusammen.

Der Konzern spendierte einer Funktion von Apple Music besonders viel Zeit bei der Vorstellung: dem Internet-Radiosender "Beats 1". Dieser unterscheidet sich von gängigen Internet-Sendern im Wesentlichen nur durch Moderatoren, die dem Streaming eine menschliche Note verleihen sollen.

Zu Apple Music gehört weiterhin der Dienst "Connect", der Musikliebhaber mit Künstlern verbinden soll. So können Fans von den Musikern beispielsweise Remixes, Playlisten, aber auch Fotos und Videos von Konzerten oder aus dem Studio sowie weitere Angebote nutzen. Damit will Apple ein soziales Musiknetzwerk nach den Vorbildern von Soundcloud und Mixcloud aufbauen.

Siri lernt mit iOS 9 dazu

iOS 9 hat viele Verbesserungen erfahren. Apple hat Siri ordentlich aufgebohrt, schneller und smarter gemacht. Die Sprachassistentin kann jetzt zum Beispiel an Termine erinnern oder die Fotosammlung nach Ereignissen wie einer Karaoke-Nacht durchsuchen.

Die neue Funktion "Proactive" reagiert auf den Nutzer und seine täglichen Gewohnheiten. Geht der iPhone-Besitzer morgens gerne laufen, legt Proactive ihm automatisch die Playlist mit seiner Laufmusik auf den Homescreen. Steigt er ins Auto, werden beispielsweise Navigationsziele oder ein Audiobook zum Anhören angeboten.

Dennoch verspricht Apple, dass all diese Funktionen realisiert werden, ohne dass private Daten das Gerät "verlassen".

Karten zeigen Livedaten des Nahverkehrs

Was Google Maps schon lange beherrscht, hat Apple jetzt seiner Karten-App beigebracht: Sie zeigt nun den öffentlichen Nahverkehr von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen an. Abfahrtzeiten werden live angezeigt und der Fußweg zur nächsten Haltestelle wird auch gezeigt. Dabei schätzt die App, wie lange der Nutzer zu Fuß bis zur Haltestelle braucht und ob er den Zug oder Bus noch erwischen wird. In Deutschland ist das bereits in Berlin verfügbar.

Die App "Notizen" bekommt einen Texteditor, eine Funktion zum Zeichnen und Malen. Zudem wird die Suchfunktion erweitert, damit Notizen einfacher zu finden sind. Die Notizen werden über iCloud auf allen Geräten synchronisiert.

iPad bekommt mit iOS 9 Multitasking per Splitscreen

Auf dem iPad realisiert Apple mit iOS 9 ein Multitasking über eine Splitscreen-Darstellung. Mit "Slideover" können in einer aktiven App andere Apps hineingeschoben werden. Eine anklickbare Trennlinie erzeugt dann eine feste Splitscreendarstellung und in beiden Apps kann gleichzeitig gearbeitet werden. Der Nutzer kann die Trennlinie verschieben und einer App so mehr oder weniger Fläche auf dem Bildschirm einräumen.

Videos können über eine Bild-in-Bild-Darstellung weiter angezeigt werden, während der Nutzer in einer anderen App arbeitet. Slideover wird auf allen iPads unterstützt, aber nur auf dem neuesten Modell steht die volle Funktionalität zur Verfügung. iOS 9 "Quicktype" stellt dem iPad-Nutzer für die Texteingabe jetzt Abkürzungen zur Verfügung. Legt der Nutzer zwei Finger auf die virtuelle Tastatur, verwandelt sich diese in ein Trackpad zur Navigation durch den Text.

iOS 9 wird ressourcenschonender

Apple hat aber auch an der Performance seines mobilen Betriebssystem gearbeitet. iOS 9 soll schneller laufen und ein neuer Low-Power-Modus soll bis zu drei Stunden längere Akku-Laufzeit bieten. Zudem verbraucht iOS 9 auf den mobilen Geräten deutlich weniger Speicherplatz als seine Vorgänger. Wo das Betriebssystem sich früher zwischen vier und sechs Gigabyte genehmigte, begnügt sich die neue Version mit 1,3 Gigabyte. iOS 9 wird auf allen Geräte laufen, die auch iOS 8 unterstützen.

Neue Version watchOS 2 bringt native Apps

Die wichtigste Neuerung des Betriebssystems für die Apple Watch ist, dass Entwickler jetzt Apps direkt für die Smartwatch entwickeln können. Bei Drittanbieter-Apps können Nutzer die Apple Watch bisher nur als eine Art Fernbedienung für die eigentliche App bedienen, die auf dem iPhone läuft. Die nächste Version von watchOS wird das ändern.

Ergänzt hat Apple auch neue Zifferblätter, beispielsweise ein Foto-Zifferblatt, mit dem der Nutzer seine Fotos als Hintergrund wählen kann. Eine Diaschaufunktion blendet auf Wunsch jedes Mal ein anderes Bild ein, wenn der Nutzer das Handgelenk hebt. Zudem können Drittanbieter das Zifferblatt jetzt nutzen, um unterhalb der Uhrzeit weitere Informationen einzublenden.

Mac OS X 10.11 heißt "El Capitan"

Zu Beginn der Vorstellung drehte sich jedoch alles um die beiden Betriebssysteme Mac OS X und iOS 9. Die nächste Version von Mac OS X heißt "El Capitan", benannt nach dem etwa 1000 Meter hohen Monolithen im Yosemite-Nationalpark, nach dem die derzeitige Version von Apples Desktop-Betriebssystem benannt ist. Apps starten unter "El Capitan" angeblich 1,4 Mal schneller und sollen flüssiger laufen. Die Grafikrendering-Engine "Metal" – bisher nur für iOS verfügbar – liefert auf Mac OS X 40 Prozent schnellere Bildberechnungen. Die Darstellung von Spielen soll damit bis zu zehn Mal schneller laufen und so ein noch flüssigeres Gameplay bieten. Der Prozessor des Macs wird dadurch um bis zu 70 Prozent entlastet.

Die Suchfunktion "Spotlight" wurde unter anderem um weitere Live-Informationsdienste ergänzt. Nutzer können beispielsweise nach dem Wetter, aktuellen Events und anderen Themen suchen, indem sie entsprechende Fragen stellen. Mit Fragen kann aber auch der eigene Computer durchsucht werden. Fragt der Nutzer "Dokumente, an denen ich letzten Juni gearbeitet habe" liefert das Betriebssystem die entsprechenden Dateien auf dem Rechner.

Neue Splitscreen-Ansichten sollen das parallele Arbeiten mit mehreren Programmen leichter machen, die auch einfacher auf mehrere separate Desktopansichten verteilt werden können. Nett sind auch einige Kleinigkeiten: Bewegt der Nutzer die Maus schneller, wird der Mauszeiger automatisch größer, damit er besser zu sehen ist.

OS X, iOS 9 und watchOS 2 im Herbst

Die vorgestellten neuen Versionen von Mac OS X, iOS und watchOS sind als Betaversionen für die Entwickler sofort verfügbar. Die fertigen Versionen werden im Herbst erhältlich sein und vermutlich mit dem nächsten iPhone präsentiert.

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