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Apple Music "hinkt hinterher": Das sagt die Presse zur WWDC 2015

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"Apple hinkt hinterher"  

Apple-Keynote: Das sagt die Fachpresse

09.06.2015, 19:39 Uhr | t-online.de

Apple Music "hinkt hinterher": Das sagt die Presse zur WWDC 2015. Apple-Chef Tim Cook auf dem WWDC. (Quelle: imago/ZUMA Press)

Apple-Chef Tim Cook während der Keynote des WWDC. (Quelle: ZUMA Press/imago)

Etwa zweieinhalb Stunden dauerte die Apple-Keynote am vergangenen Montag. Dass die Kalifornier keine neue Hardware vorstellen würden, war zu erwarten – schließlich ist die WWDC eine Entwicklerkonferenz. Trotzdem zeigen sich die Branchenexperten eher enttäuscht von dem, was es an Neuigkeiten zu sehen gab. Auch Apples Aktienkurs gab nach.

Mit dem Streamingdienst Apple Music macht der iPhone-Hersteller etablierten Diensten wie Spotify, Rdio oder Deezer Konkurrenz. Spotify-Chef Daniel Ek twitterte ein wortkarges "Oh Ok", was "The Verge" als "simpel und gelassen" kommentiert. Dagegen interpretiert "Spiegel Online" den Tweet so, als ob es Ek die "Sprache verschlagen" würde.

Dafür gäbe es gute Gründe. Denn obwohl Apple nur ein weiterer von mehreren Streaming-Diensten sein wird und auch keine herausragenden Merkmale bietet, dürfte klar sein, dass Apple viele Kunden finden wird. Etwa 800 Millionen iTunes-Kunden zählt Apples Kundenkartei. "Selbst wenn nur zehn Prozent aller Apple-Kunden den Dienst nutzen, werden sie schon mehr Kunden als Spotify haben", rechnet Analyst Jan Dawson vor. Spotify hat derzeit 60 Millionen Nutzer, von denen jedoch nur ein Viertel das kostenpflichtige Angebot nutzt.

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Apples Ziel ist klar

Da stört auch nicht, dass Apple spät dran ist. Apple Music ist "einfach überfällig. Preschte Apple sonst als einer der Pioniere der Musikverkäufe Jahre vor allen weg, so hinkt man nun hinterher", so schreibt der Tech-Blogger "caschy". Auch die Zeit ist dieser Meinung: "Was an all dem wirklich innovativ sein soll, ist schwer zu sagen. Immerhin dürfte Apples Ziel klar sein: Die Nutzer immer schön im eigenen Musik-Universum halten", meint "Zeit Online". Die Streaming-Dienste boomen, MP3-Verkäufe dagegen nicht – Apple möchte vor allem verhindern, dass iTunes-Kunden sich einem anderen Anbieter zuwenden.

"Techcrunch" ist skeptisch, ob Apples Rechnung aufgeht: "Doch ohne eine freie (kostenlose) Variante für Offline-Nutzer, einen geringeren Preis für Einzelnutzer oder Alleinstellungsmerkmale fehlt Apple Music ein überzeugendes Argument, warum Nutzer dafür zahlen oder den Anbieter wechseln sollten." "The Verge" glaubt zu wissen, dass "Manager in Musik- und Tech-Branche nicht an eine Apple-Dominanz im Streaming-Sektor wie damals mit iTunes bei den Musik-Downloads" glauben.

Enttäuscht von der Keynote

"New York Times"-Autor Farhad Manjoo zeigt sich sowohl von Apples Musikdienst als auch von der ganzen Keynote enttäuscht. "Wir haben auf der WWDC nichts Überraschendes oder Innovatives gesehen. Fast alle angekündigten Apple-Features können auch auf ähnlicher Basis auf Konkurrenzprodukten gefunden werden. Und ich bin immer noch sprachlos über den Music Service – er sieht absolut unordentlich aus, wenn sich mehrere Interfaces in einen einzigen Bildschirm quetschen."

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