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Apple Music: US-Behörden und EU-Kommission ermitteln

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Streamingdienst im Visier  

US-Behörden und EU-Kommission ermitteln wegen Apple Music

10.06.2015, 12:49 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

Apple Music: US-Behörden und EU-Kommission ermitteln. Apple hat auf der WWDC 2015 seinen Spotify-Konkurrenten Apple Music vorgestellt. (Quelle: dpa)

Apple hat auf der WWDC 2015 seinen Spotify-Konkurrenten Apple Music vorgestellt. (Quelle: dpa)

Staatsanwälte in den US-Bundesstaaten New York und Connecticut haben wegen des neuen Musikdienstes "Apple Music" Ermittlungen gegen Apple eingeleitet. Sie wollen prüfen, ob das Unternehmen Plattenfirmen unter Druck gesetzt habe, Konkurrenten wie Spotify das kostenlose Streaming ihrer Musik zu verbieten. Auch die EU-Kommission untersucht die Vorwürfe.

Wie die "New York Times" berichtet, soll Universal Music Group – das weltweit größte Musik-Label – die Ermittlungen, die sich auf die ganze Musikindustrie beziehen, bestätigt haben. Bereits Anfang Mai hatte das US-Technikblog "The Verge" gemeldet, dass das US-Justizministerium sowie die US-Handelskommission Vorwürfen nachginge, nach denen Apple die Musik-Label aufgefordert haben soll, ihre Streaminglizenzen für das kostenfreie Angebot von Spotify nicht zu verlängern. Spotify hat derzeit 60 Millionen Nutzer, von denen jedoch nur 15 Millionen dafür bezahlen. Der größere Teil nutzt das von Werbung unterbrochene, kostenlose Angebot.

Laut "The Verge" soll Apple zudem angeboten haben, die YouTube-Lizenzgebühren von Universal Music Group zu bezahlen, wenn das Unternehmen im Gegenzug keine Musik mehr bei YouTube veröffentliche.

Universal verneint Absprechen

Nach Angaben der "New York Times" habe Universal Music nun als erstes Label eine Stellungnahme abgegeben. Demnach habe es keine Vereinbarungen mit Apple oder den Konkurrenten Sony oder Warner gegeben, die die Verfügbarkeit von kostenlosem Streaming einschränken könnten.

Matt Mittenthal, Sprecher des New Yorker Staatsanwalts Schneiderman sagte, die Ermittlungen sollten sicherstellen, dass Verbraucher weiterhin die Vorteile der bisherigen Streamingdienste genießen können. "Wir werden den Markt weiterhin beobachten, um sicherzustellen, dass Konsumenten und Wettbewerb geschützt sind", so Mittenthal.

EU-Kommission ist auch an Apple dran

Auch die EU-Kommission soll bereits mehrere Musikfirmen zu ihren Vereinbarungen mit Apple zu ihrem Streamingdienst befragt haben, berichtete die "Financial Times" Anfang April. Oft seien formelle Beschwerden der Auslöser für solche Befragungen, allerdings sei nicht bekannt, wer sich beschwert habe. Es sei üblich, dass die Kommission Informationen sammle, bevor sie eine offizielle Untersuchung einleite.

Die beiden US-Staatsanwälte gehen nicht zum ersten Mal gegen Apple vor. Sie waren vor zwei Jahren auch an den Ermittlungen wegen der Preisabsprachen bei E-Books zwischen Apple und fünf großen Buchverlagen beteiligt. Mehrere Anwälte hatten damals eine Sammelklage in 33 Staaten eingebracht und angeblich Schadensersatzforderungen von bis zu 840 Millionen US-Dollar gestellt. Am Ende machte Apple ein Schlichtungsangebot und zahlte 23 Millionen Apple-Kunden insgesamt 400 Millionen Dollar.

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