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Apple Watch, Samsung Gear S und zehn weitere Smartwatches auf dem Prüfstand

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Stiftung Warentest  

Zwölf Smartwatches auf dem Prüfstand

24.09.2015, 17:03 Uhr |

Apple Watch, Samsung Gear S und zehn weitere Smartwatches auf dem Prüfstand. Die Stiftung Warentest hat die Samsung Gear S und elf weiteren Smartwatches getestet. (Quelle: dpa)

Die Stiftung Warentest hat die Samsung Gear S und elf weiteren Smartwatches getestet. (Quelle: dpa)

Die Stiftung Warentest hat sich in der Ausgabe 10/2015 der Zeitschrift "Test" zwölf Smartwatches ans Handgelenk geschnallt. Ziel des Tests war es zu ermitteln, was die "Wearables" im Alltag taugen. Keiner der Uhren konnte die Test-Redaktion einen besonderen Mehrwert attestieren.

Insgesamt lautet das Fazit der Tester, dass die Smartwatches derzeit noch nicht wirklich massentauglich sind und eher Technik-Fans begeistern werden. Alle sind im Prinzip nur als "externer Monitor" für ein Smartphone zu gebrauchen. Nur die Samsung Gear S (Gesamtnote "Befriedigend" 3,2) kann der Träger dank eingebautem Mobilfunkteil und eigener SIM-Karte auch ganz ohne Smartphone betreiben und auch für Telefonate verwenden.

Dank des riesigen Displays lassen sich Nachrichten auf dieser Uhr am besten lesen. Auch die Genauigkeit der Fitnessdaten wurde gelobt. Allerdings kritisierten die Tester die kurze Akkulaufzeit und das für die erste Einrichtung der Uhr dann doch ein Smartphone genutzt werden muss.

Apple Watch ist einen Schritt voraus

Die Apple Watch – getestet wurde die Apple Watch (Gesamtnote "Befriedigend" 2,6) und die Apple Watch Sport (Gesamtnote "Befriedigend" 2,7) – ist den Konkurrenten einen Schritt voraus. Sie hätte fast die Bewertung "Gut" geschafft. Die Tester bescheinigten ihr eine spürbar bessere Funktionalität als den anderen Uhren. Zudem ließen sie sich als einzige im Test gut bedienen.

Die Pulsmessung erfolgt fast mit der Genauigkeit eines EKG-Gerätes. Gleiches gilt auch für die Samsung Galaxy S und die Garmin Vivoactive (Gesamtnote "Ausreichend" 4,3). Letztere hat allerdings keine eingebauten Pulssensoren sondern benötigt einen Brustgurt, denn der Nutzer tragen muss. Beim Sporteinsatz funktioniert nur bei der Apple Watch und der Motorola Moto 360 (Gesamtnote "Ausreichend" 4,3) die Distanzmessung komplett ohne Smartphone.

Zwei Kandidaten patzten beim Datenschutz

Massiven Punktabzug bekam die Smartwatch von Garmin ebenso wie die Alcatel Onetouch Watch (Gesamtnote "Mangelhaft" 4,8), weil sie Ihre Identifikationsnummer (IMEI) oder ihre Seriennummer unverschlüsselt an die Server des Herstellers senden. Weil sich daraus Nutzerprofile erstellen lassen, landeten beide Uhren wegen Datenschutzmängeln auf den letzten Plätzen des Tests.

Akku hält selten länger als 24 Stunden

Wie die meisten Smartwatches im Test büßte die beiden Testsieger von Apple bei der Akkulaufzeit (bewertet mit "Ausreichend" 3,7) Punkte ein. Lediglich die beiden Uhren von Pebble konnten hier dank ihres stromsparenden E-Ink-Displays nach oben aus dem Testfeld ausscheren.

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Der Akku der Pebble Time wurde mit "Gut" (1,8) und der der Pebble Steel sogar mit "Sehr Gut" (1,4) bewertet. Letztere muss nur einmal pro Woche aufgeladen werden. Alle anderen Uhren bekamen ein "Befriedigend" oder ein "Ausreichend". Der Akku der Motorola Moto 360 war bereits nach zehn Stunden leer. Wenn die Garmin-Smartwatch intensiv für Fitnesstracking benutzt wird, ist sogar schon nach sechseinhalb Stunden Schluss.

Den vollständigen Testbericht lesen Sie auf www.test.de.

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