Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Apple Music gibt es jetzt auch für Android-Nutzer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Nachgezogen  

Apples Musik-Abo läuft jetzt auch unter Android

11.11.2015, 12:47 Uhr | dpa, t-online.de

Apple Music gibt es jetzt auch für Android-Nutzer. Apple will auch Android-Nutzer gewinnen. (Quelle: dpa)

Apple will auch Android-Nutzer gewinnen. (Quelle: dpa)

Vier Monate nach dem Start von Apple Music bringt Apple seinen Streaming-Dienst auch auf Android-Smartphones. Wie angekündigt können Nutzer die App seit Dienstag im Google Play Store herunterladen. Die erste Version ist allerdings noch im Beta-Status und enthält nicht alle Funktionen.

Entsprechend verhalten sind noch die Reaktionen einiger Nutzer. Nach den ersten Stunden entfielen knapp 40 Prozent der Bewertungen auf "Hat mir überhaupt nicht gefallen" und die App bekam nur einen Stern.

Am häufigsten wird die Geschwindigkeit der App kritisiert; auch stürzt sie bei manchen Nutzern häufiger ab. Bemängelt wird darüber hinaus, dass eigene Songs, die Nutzer auf einer SD-Karte ausgelagert haben, nicht in die Playlisten von Apple Music aufgenommen werden können.

UMFRAGE
Nutzen Sie ein Musik-Abo? Wenn ja, welches?

Apple will Android-Nutzer gewinnen 

Offenbar hatte es Apple eilig, seinen Dienst endlich auch Android-Nutzern anbieten zu können. Schließlich liegt hier der größte Hebel, um die Nutzerzahl zu vergrößern – das Google-System hat einen Marktanteil von rund 80 Prozent beim Smartphone-Absatz.

Apple habe sich bemüht, eine App zu entwickeln, die sich den Gepflogenheiten von Android-Anwendungen komplett anpasst, sagte der zuständige Manager Eddy Cue am Dienstag dem Technikblog "TechCrunch". Sie braucht mindestens Android 4.3 als Betriebssystemversion und könnte damit auf rund zwei Dritteln der aktiven Geräte laufen.

Spotify liegt deutlich vorn

Mit dem Ablauf der dreimonatigen Probezeit für die ersten Nutzer seines Musikdienstes kommt Apple auf 6,5 Millionen zahlende Abo-Kunden. Damit ist das Unternehmen aus dem Stand auf den zweiten Platz gesprungen. Marktführer ist bisher unangefochten der schwedische Anbieter Spotify mit rund 20 Millionen Abo-Kunden.

Daneben gibt es diverse andere Anbieter wie Napster, Deezer oder Juke. Auch Google selbst bietet einen Abo-Musikdienst an – er ist bereits auf Apples iPhones verfügbar. Wenn Abos auf Android-Geräten abgeschlossen werden, muss Apple dem Internet-Konzern die üblichen 30 Prozent des Betrags abgeben.

Internet-Radio Pandora will nach Europa

Der Wettbewerb in dem Geschäft könnte sich bald weiter zuspitzen: Der bisher nur in den USA verfügbare Internet-Radiodienst Pandora arbeitet laut einem Medienbericht an der internationalen Expansion. Zunächst sei Großbritannien im Blick, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Pandora musste in den letzten drei Monaten einen Verlust der aktiven Nutzer von 79,4 auf 78,1 Millionen hinnehmen. Beobachter führen das auch auf den Einstieg von Apple in den Markt mit einem Abo-Dienst und dem kostenlosen Internet-Radio Beats1 zurück.

Streaming ist auf dem Vormarsch

Das Streaming, bei dem die Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird, war lange ein Nischengeschäft, gewann dann aber schnell an Bedeutung. Beim weltgrößten Musikkonzern Universal Music etwa stiegen die Streaming-Erlöse in den ersten neun Monaten dieses Jahres um ein Drittel.

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Startseite.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal