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Apple macht iPhone und iPad in Deutschland teurer

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Urheberrechtsabgabe  

iPhone und iPad werden in Deutschland teurer

04.01.2016, 18:21 Uhr | AP

Apple macht iPhone und iPad in Deutschland teurer. Apple-Kunden zahlen jetzt mehr für iPads und iPhones. (Quelle: dpa)

Apple-Kunden zahlen jetzt mehr für iPads und iPhones. (Quelle: dpa)

Das iPhone und das iPad sind seit dem Jahreswechsel fünf bis sieben Euro teurer geworden. Apple gibt damit eine Urheberrechtsabgabe direkt an seine Kunden weiter.

Grund für diese Preiserhöhung ist eine Einigung auf eine Urheberrechtsumlage, die Apple mit der deutschen Zentralstelle für private Überspielungsrechte ZPÜ erzielt hat. Dies bestätigte Apple am Sonntag den Medien. Der iPhone-Hersteller ist nicht das einzige Unternehmen, das diesbezüglich mit der ZPÜ verhandelt hat.

Auch Samsung und andere Unternehmen stimmten zu

Im Dezember 2015 waren Apple, Samsung und andere Unternehmen übereingekommen, fünf bis sieben Euro für jedes nach Deutschland importierte Smartphone oder Tablet zu zahlen. Das neue iPhone 6s der Basisversion kostet nun im Einzelhandel 744,95 Euro, im vergangenen Jahr waren es noch 739 Euro.

Apple gibt die neue Urheberrechtsabgabe damit direkt an den Kunden weiter. Durch die Umlage werden private Kopien von Liedern, Bildern und Texten abgegolten, die sich Nutzer von Inhalten auf ihre Geräte laden. Die Erlöse aus der Abgabe werden von Verwertungsgesellschaften an die Künstler und Urheber weitergereicht.

Für Geräte wie Computer, Drucker, Kopierer oder MP3-Player werden bereits seit Jahren pauschale Urheberrechtsabgaben fällig. Um die Abgabe für Smartphones und Tablets wurde lange gestritten. Ursprünglich hatte die ZPÜ Gebühren zwischen 12 und 36 Euro für Mobiltelefone gefordert, gestaffelt nach Funktion und Speicherkapazität.

Vorabumlage versus Abomodell

Nach Aussagen von Markus Scheufele, Urheberrechtsexperte beim Branchenverband Bitkom, umfasse die nun getroffene Vereinbarung Gebühren für mobile Geräte, die nach 2008 verkauft wurden, bei Tablets nach dem Jahr 2012. Langfristig wolle die Industrie jedoch weg von einem festen Aufpreis und dafür auf Abonnementdienste und Zahlmodelle setzen, bei denen Kunden nur für das aufkommen müssten, was sie tatsächlich heruntergeladen haben.

Dagegen wandte sich ZPÜ-Sprecher Jürgen Becker. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Kunden immer Wege fänden, um Material zu kopieren, ohne dafür zu zahlen. Die Vorabumlage für mobile Geräte sei daher fairer.

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