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FBI knackt offenbar iPhone-Verschlüsselung - ohne Apple

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Nach wochenlangem Streit  

FBI knackt offenbar Apples Verschlüsselung

22.03.2016, 16:07 Uhr | AP

FBI knackt offenbar iPhone-Verschlüsselung - ohne Apple. Seit Wochen weigert sich Apple, in iOS eine Hintertür für das FBI zu schaffen. (Quelle: dpa)

Seit Wochen weigert sich Apple, in iOS eine Hintertür für das FBI zu schaffen. (Quelle: dpa)

Apples Ärger mit dem FBI könnte sich unverhofft in Luft auflösen: Offenbar hat die US-Bundespolizei einen Weg gefunden, das iPhone eines getöteten Attentäters ohne Hilfe zu entsperren. Der für Dienstag anberaumte Gerichtstermin wurde abgesagt.

Seit Wochen fordern US-Behörden die Hilfe des Technologiekonzerns beim Umgehen des Passwortschutzes des Handys eines der Attentäter von San Bernardino. Nun konnte das FBI offenbar den Passwortschutz seines iPhones ohne Apples Hilfe knacken. 

Die Staatsanwaltschaft sagte überraschend einen mit Spannung erwarteten Gerichtstermin am Dienstag in Los Angeles ab, in dem es nicht nur um die Daten auf dem Handy eines der Tatverdächtigen von dem Anschlag in San Bernardino mit 14 Toten ging.

Das FBI kann auch ohne Apple an Kundendaten 

Die Bundespolizei FBI habe möglicherweise einen anderen Weg zu den Daten gefunden, hieß es in Gerichtsakten weniger als 24 Stunden vor dem Termin. Die Kooperation des Technologiekonzerns werde vielleicht gar nicht mehr benötigt. Es müssten noch einige Tests durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Daten auf dem Handy des Verdächtigen mit der neuen Methode nicht beschädigt würden. "Wenn die Methode funktioniert, entfällt damit die notwendige Mithilfe von Apple."

Umstrittene Hintertür für Apples Verschlüsselung

Die Strafverfolgungsbehörden haben betont, dass es um Daten eines der beiden Verdächtigen des Anschlags vom 2. Dezember gehe. Es handelt sich um ein Ehepaar, das bei einer Verfolgungsjagd getötet wurde. Apple und Bürgerrechtler sehen dagegen Datenschutz und Privatsphäre aller Bürger ausgehebelt, wenn Behörden Zugriff auf geschützte Daten auch noch mithilfe einer Software erhalten, die eine Sicherheitslücke in die Geräte-Verschlüsselung reißt. 

Sollte das FBI nun tatsächlich an Know-How zum Knacken des Handys gekommen sein, würde dies den Justizstreit mit Apple hinfällig machen, teilten die Behörden mit. Richterin Sheri Pym wies die Behörden an, bis zum 5. April einen Lagebericht einzureichen.

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