Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Im Streit mit Apple: FBI bezahlte iPhone-Hacker

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

San Bernardino  

FBI bezahlte den Hack auf Attentäter-iPhone

14.04.2016, 10:46 Uhr | AFP

Im Streit mit Apple: FBI bezahlte iPhone-Hacker. Aktivist demonstriert gegen Entschlüsselung von Smartphones. (Quelle: imago/ZUMA Press)

Das FBI hat die iPhone-Verschlüsselung geknackt und damit den Wunsch vieler Aktivisten ignoriert. (Quelle: ZUMA Press/imago)

Nach wochenlangem Streit um die Entschlüsselung des iPhones eines der Attentäter von San Bernardino war es dem FBI gelungen, dessen Smartphone zu knacken. Dabei gab es Hilfe von professionellen Hackern – die dafür vom FBI bezahlt wurden. Das berichtet die "Washington Post".

Professionelle Hacker haben laut dem Pressebericht einen Software-Fehler im iPhone entdeckt und so der US-Bundespolizei FBI beim Knacken des Smartphones des Attentäters von San Bernardino geholfen. Laut "Washington Post" bezahlte das FBI die Hacker einmalig für deren Hilfe. Die Entdeckung des Software-Fehlers habe das Knacken des Handy-Zugangscodes ermöglicht, ohne dass Daten verloren gingen.

Vierstelliger Zugangscode war nicht das Problem

Wie die Zeitung berichtet, hätte das FBI keine Probleme gehabt, den vierstelligen persönlichen Zugangscode des Attentäters zu knacken. Die Bundespolizei hätte dazu aber eine Einstellung aktivieren müssen, durch die alle Daten auf dem Smartphone gelöscht worden wären. Dank der Entdeckung des Software-Fehlers konnten die Ermittler demnach ein Hardware-Teil herstellen, mit dessen Hilfe der Code geknackt werden konnte, ohne dass die gesamten iPhone-Daten gelöscht wurden.

Beweismaterial als Grund

Der Attentäter Sayed Farook hatte mit seiner Ehefrau Anfang Dezember bei einem islamistischen Anschlag im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen erschossen, ehe das Paar von der Polizei bei einem Schusswechsel getötet wurde. Das US-Justizministerium versuchte seit Mitte Februar, Apple zur Entschlüsselung des iPhones zu zwingen – mit der Begründung, dies könne möglicherweise wichtiges Beweismaterial ans Licht bringen.

Apple verweigerte Mithilfe

Apple weigerte sich jedoch trotz einer gerichtlichen Anordnung, den Ermittlern zu helfen. Das Unternehmen sah die Gefahr, dass ein Präzedenzfall geschaffen werden solle, um generell den Zugriff der Sicherheitsbehörden auf iPhones zu erleichtern. Ende März verkündete die US-Regierung dann, das FBI habe das Smartphone geknackt und benötige die Hilfe des Technologiekonzerns nicht mehr.

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Startseite.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Macht den Kaffeemoment zur besten Zeit des Tages

Siemens Kaffeevollautomat der EQ Serie: Erfahren Sie vollendeten Kaffeegenuss. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal