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Apple iPhone 7: Zwei Neuerungen könnten Probleme machen

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Kommentar zum iPhone 7  

Verstecken Sie Ihr neues iPhone!

08.09.2016, 14:25 Uhr |

Apple iPhone 7: Zwei Neuerungen könnten Probleme machen. Hochglanz-iPhone mit AirPods (Quelle: Hersteller)

Hochglanz-iPhone mit AirPods (Quelle: Hersteller)

Ein Kommentar von Christian Fenselau 

Die wichtigste Neuerung beim iPhone 7, die auch von außen deutlich sichtbar ist, betrifft die Farbauswahl. Es ist zu begrüßen, dass es das neue Apple-Smartphone in fünf verschiedenen Farbvarianten gibt. Sichtlich stolz ist Apple auf das neue, hochglänzende Diamantschwarz. Doch wer sich solch ein iPhone kauft, sollte es besser verstecken, denn Apple rät in diesem Fall zu einer Schutzhülle. 

Haben wir richtig gehört? Jawohl – Apple gibt offiziell zu, dass das schwarzglänzende iPhone verkratzen kann. Vielleicht sollte man es daher direkt in einer matten Ausführung kaufen. Irgendwann wird das Diamantschwarz vielleicht auch mattgeschliffen sein, doch eher ungleichmäßig. Hier wittern vielleicht schon die Nachpolierer aus der Autobranche ein neues Geschäftsfeld.

Gegen die verbauten Teile im Innern kann man hingegen wenig meckern. Zwar hält sich Apple traditionell mit genauen Angaben sehr bedeckt, doch es ist davon auszugehen, dass der neue Rechenchip Benchmarkrekorde brechen wird – auch wenn er weniger Kerne und eine geringere Taktrate hat als die Android-Flaggschiffe.

Doppelte Linse wie beim LG V10

Die Doppellinse beim größeren iPhone 7 Plus ist ebenfalls ein Vorteil. Doch Apple hat das nicht erfunden, LG verbaute bereits im V10 von 2015 eine zweite Linse mit anderer Brennweite. Ebenfalls erfreulich ist der optische Bildstabilisator, den Apple jetzt auch im 4,7"-iPhone einbaut. Der war bislang den Plus-Modellen vorbehalten.

Nicht für Korallentaucher geeignet

Die Schutzart IP67, die das iPhone erstmals wasserdicht macht, genießen die Besitzer verschiedener Android-Smartphones schon länger. Sony versprach sogar Sicherheit gegen dauerndes Untertauchen (IP68), ruderte jedoch später wieder zurück. Auch wir raten eher zur Vorsicht, denn weder Apple noch eine Versicherung werden für den Schaden aufkommen, falls doch etwas passiert. Spätestens wenn Schnorchler und Hobbytaucher im Meer das iPhone für Unterwasserfotos benutzen, könnte Wasser eindringen, denn das aggressive Salz kann die Dichtungen angreifen.

Sperriger Adapter und teure Headsets

Apple trägt also die Kopfhörerklinke zu Grabe. Ein Problem? Ja, das ist es. Und zwar nicht für den Gelegenheitshörer, sondern für den audiophilen HiFi-Fan. Denn der ist mit dem mitgelieferten Standard-Zubehör nicht zufrieden und hat bereits einen teuren High-End-Kopfhörer. Diesen muss er jetzt über den unhandlichen Adapter anschließen. Außerdem ist man von Apple nicht gewohnt, solch hässliche Teile zu bekommen. Normalerweise legt Apple auch bei Kleinteilen wie Adaptern Wert auf ein schickes Design.

Wie bei Apple-Neuerungen üblich, gibt es auch jetzt bereits erste Stimmen, die die Entscheidung verteidigen. Denn jetzt verschwindet "endlich" die analoge Schnittstelle, die den Klang verschlechtert habe. Das erinnert an damalige Fanboys, die zu Zeiten des iPhone 4 behaupteten, 3,5 Zoll sei die ideale Displaygröße. Richtig ist, dass die Qualität des Kopfhörers hauptsächlich den Musikgenuss beeinflusst – und nicht der Anschluss. Ansonsten wären alle High-End-Kopfhörer von Sennheiser, Shure, AKG, Klipsch, Koss oder Stax, die mit analogem Klinkenstecker ausgestattet sind, wertlos.

Angetestet 
Ein erster Eindruck des iPhone 7

Das neue iPhone 7 ist schick und bietet viele Neuerungen. Video

Den größten Vorteil der fehlenden Klinke hat Apple selbst: Der Adapter ist sperrig und unschön – so mancher iPhone-Besitzer wird sich daher einen schicken Schnurlos-Kopfhörer wünschen. Wie gut, dass Apple selbst ein passendes Headset im Angebot hat: Die ebenfalls vorgestellten AirPods warten im Zubehörhandel auf Käufer. Doch für die reichlich überteuerten 179 Euro könnte es klanglich bessere Kopfhörer geben.


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