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Apps für Fitness laut Studie weiter im Aufwind

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Gesundheit per Smartphone  

So beliebt sind Fitness-Apps

09.05.2017, 18:15 Uhr | jub, t-online.de

Apps für Fitness laut Studie weiter im Aufwind. Jogger mit Schrittzähler (Quelle: dpa/Tina Krohn)

Jogger mit Schrittzähler (Quelle: Tina Krohn/dpa)

Seine Gesundheitsdaten per Fitness-Armband und Smartphone zu erfassen, scheint kein Tabu mehr zu sein. Das legt zumindest eine Bitkom-Studie nahe. Demnach haben viele Smartphone-Besitzer bereits Fitness-Apps installiert.

Laut der Studie des Branchenverbandes Bitkom haben viele Anwender bereits entsprechende Apps installiert, während sich wesentlich mehr dies grundsätzlich vorstellen können. Die Studie unterscheidet zwischen vier App-Typen:

  • Apps, die ausschließlich Körper- und Fitnessdaten wie z.B. Herzfrequenz, Blutdruck oder gegangene Schritte aufzeichnen.
  • Apps, die über Gesundheits- Fitness- Gewichts- oder Ernährungsthemen informieren.
  • Apps, die auf Grundlage der aufgezeichneten Körper- und Fitnessdaten Motivations- oder Verhaltensvorschläge geben.
  • Apps, die an Impfungen oder an die Einnahme von Medikamenten erinnern.

Insgesamt haben laut Studie aktuell 45 Prozent alle Smartphone-Nutzer eine Gesundheits-App installiert. Nur 10 Prozent würden Apps zu diesem Zweck nicht nutzen wollen. Der Branchenverband sieht in den Apps einen Ansporn, sich mehr zu bewegen, eine Unterstützung bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten sowie ein nützliches Informationsmittel. „Gesundheits-Apps helfen uns, länger gesund zu bleiben, und, wenn wir krank sind, schneller gesund zu werden“ sagt Geschäftsführer Bernhard Rohleder. Erst im Herbst hatte eine Studie des Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ebenfalls eine steigende Verbreitung solcher Gesundheits-Produkte ermittelt.

Eine Studie des Branchenverbands Bitkom zeigt aktuelle Akzeptanz von Gesundheits-Apps (Quelle: Bitkom Research)Laut Bitkom-Verband nutzt fast jeder zweite Smartphone-Besitzer auch Gesundheits-Apps (Quelle: Bitkom Research)

Bei den Zahlen solcher Studien ist allerdings zu beachten, dass viele Hersteller – wie etwa Samsung, Huawei, Apple oder Sony – ihre Geräte bereits mit vorinstallierten Apps dieser Art ausliefern. Bei einer Statistik über installierte Apps kann man also nicht automatisch davon ausgehen, dass diese auch intensiv genutzt werden. Zudem stehen Gesundheits-Apps und Fitness-Armbändern immer wieder in der Kritik, weil sie sensiblen Daten unsicher übertragen und unbemerkt an Firmen weitergeben. Untersuchung des AV-Test-Instituts (April 2017) deckten hier teils erhebliche Schwachstellen auf. 

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