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Navigationsgeräte Kaufberatung: Diese Funktionen brauchen Sie

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Navigationsgeräte im Funktionen-Check

30.03.2011, 14:00 Uhr | Jens Müller, t-online.de

Navigationsgeräte Kaufberatung: Diese Funktionen brauchen Sie. Navigationsgeräte: Funktionen im großen Check. (Foto: imago)

Navigationsgeräte: Funktionen im großen Check. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Navigationsgeräte sind schon lange mehr als nur ein elektronischer Straßenatlas. Zusatzfunktionen und Multimedia-Spielereien überfordern Anwender. Selbst Einsteiger-Modelle bieten nun mehr als so manches Premium-Navigationsgerät vor einigen Jahren. Doch viele Features bleiben ungenutzt. Andere vermeintlich praktische Funktionen wie ein Radarwarner dürfen nach deutscher Rechtssprechung überhaupt nicht genutzt werden. Wir haben die häufigsten Funktionen von Navigationsgeräten einem Check unterzogen.

Selbst die Einsteigerklasse besitzt mittlerweile Ausstattungsmerkmale, die vor wenigen Jahren noch teuren High-End-Navis vorbehalten waren. So verfügen Navigationsgeräte der 150-Euro-Klasse in der Regel über nützliche Funktionen wie Fahrspurassistent, Traffic Message Channel (TMC), Bluetooth-Freisprechanlage und einen 4,3 Zoll großen Bildschirm. Unterwegs sind solche Features unverzichtbar: TMC lotst Fahrer gegebenenfalls um einen Stau, und der Fahrspurassistent zeigt frühzeitig an, welche Autobahnspur sie nehmen müssen. Das vermeidet hektische Spurwechsel kurz vor der Ausfahrt.

Teure Navigationsgeräte bieten mehr Ausstattung

Teurere Navigationsgeräte sind in der Wegfindung kaum besser, bauen aber meist die Verbindung zum GPS-Satelliten etwas schneller auf und berechnen die Route etwas flotter. Für Gelegenheits-Nutzer ist dies verschmerzbar. Unterschiede zwischen den Preisklassen finden sich bei nützlichen, aber dennoch nicht für jeden zwingend notwendigen Funktionen. So bieten High-End-Modelle Internetdienste, Sprachsteuerung oder auch einen Fußgängermodus. Beschleunigungssensoren sorgen dafür, dass das Navigationsgerät die Strecke weiterberechnet, wenn die Verbindung zum GPS-Satelliten unterbrochen ist. Dass sich Live-Dienste via Internet besser zum Umfahren eignen als TMC (Pro), zeigte ein Navigationsgeräte-Test von PCgo (12/2010). Im Test wählte das TomTom Go Live 1000 eine völlig andere Strecke als die Konkurrenten, der Fahrer war dadurch 15 Minuten früher am Ziel.

Navigationsgeräte mit Radarwarner ein heißes Eisen

Der bei Navi-Käufern beliebte Radarwarner ist mit Vorsicht zu genießen, denn in Deutschland ist dessen Nutzung während der Fahrt bereits seit 2002 gar nicht erlaubt. Paragraph 23, Absatz 1b, der Straßenverkehrsordnung regelt dies unmissverständlich und untersagt Autofahrern "Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen" im Kraftfahrzeug "zu betreiben oder betriebsbereit mitzuführen". Die Strafe ist saftig, wenn Sie mit einem aktiviertem Radarwarner im Navigationsgerät erwischt werden: vier Punkte in Flensburg und 75 Euro Ordnungsstrafe. Erlaubt ist, sich vor Fahrtantritt über festinstallierte Radarfallen zu informieren.

Kartenmaterial des Navigationsgeräts beachten

Beim Kauf eines Navigationsgeräts sollten Sie darauf achten, ob im Kaufpreis ein Update des Kartenmaterials enthalten ist. Wenn nicht, müssen Sie die Karten gegen Aufpreis aktualisieren. Generell garantieren Hersteller die Aktualität des Kartenmaterials. Sollte sich auf dem gekauften Navigationsgerät ein alter Datensatz befinden, lässt sich dieser meist innerhalb einiger Tage nach Kauf kostenlos auffrischen. Dieses Versprechen reicht von einer Garantie für aktuelle Karten bei Kauf bis zu einem Gratis-Update bis 60 Tage nach dem Erwerb. Ohnehin sollten Sie vor dem Kauf auf die Aktualität und den Umfang des Kartenmaterials achten. Diese Informationen sind auf der Verpackung zu finden. In der Regel sind Navigationsgeräte mit umfangreichem Kartenmaterial teurer als solche mit Daten von Deutschland, Österreich und Schweiz.

Navigationsgeräte: gleiche Funktion mit unterschiedlichem Namen

Viele Hersteller suchen Alleinstellungsmerkmale und geben bestimmten Funktionen werbeträchtige Eigennamen. So setzt TomTom auf IQ Routes zur Streckenberechnung, bei Navigon beispielsweise heißt das Pendant MyRoutes. Diese Routenberechnungen berücksichtigen für gewählte Strecken die gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit und können so schnellere Routen finden. Navigationsgeräte von Garmin hingegen berechnen mit EcoRoutes eine möglichst kraftstoffsparende Strecke. Im Zweifelsfall fragen Sie den Verkäufer, was sich hinter der Routen-Bezeichnung genau versteckt. Nützlich sind IQRoutes, EcoRoutes und Co. allemal, sofern es Ihr Budget für ein Navigationsgerät zulässt.

Akkus bei Navigationsgeräten oft schwach

Die Funktionsvielfalt bei Navigationsgeräten sorgt nicht nur für verwirrte Kunden. Denn umfangreiche Ausstattungen saugen auch kräftig an der Batterie. In einem Test von Chip Test & Kauf (09, 2010) zeigten alle Testgeräte kurze Akkulaufzeiten von deutlich unter drei Stunden. Auf Herstellerangaben sollten Sie bei Akkus besser nicht vertrauen. Bei längeren Fahrten sollte das Navigationsgerät immer über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt werden. Nur so ist garantiert, dass dem Wegfinder unterwegs nicht der Saft ausgeht und Sie zuverlässig an Ihrem Ziel ankommen.

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