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Mobile Navis sind die besseren Stauwarner

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Navigationsgeräte

Mobile Navis sind die besseren Stauwarner

21.10.2011, 17:44 Uhr | Andreas Lerg

Mobile Navis sind die besseren Stauwarner. Mobile Navis mit Stauanalyse in Echtzeit sind besser als teure Festeinbauten. (Quelle: Hersteller)

Mobile Navis mit Stauanalyse in Echtzeit sind besser als teure Festeinbauten. (Quelle: Hersteller)

 

In einem aktuellen Test haben sich mobile Navigationsgeräte mit Echtzeit-Stauanalyse deutlich besser geschlagen als die festeingebauten Systeme großer Autohersteller. Die teuren Autosysteme nutzen oft veraltete Technik. Im Test von Auto Bild fuhr sogar an eine Smartphone-App den Sieg ein.

Wer ein Auto kauft, kann für einen nicht unerheblichen Betrag ein fest eingebautes Navigationssystem als Zubehör bestellen. Doch der aktuelle Test der Auto Bild zeigt, dass die mobilen Navigationsgeräte gerade beim Melden und Umfahren von Staus deutlich schneller und besser sind. Dazu holen sie sich die Echtzeitinformationen über das Mobilfunknetz.

Testsieger TomTom auf dem iPhone

Als Testsieger ging die 90 Euro teure iPhone-App TomTom Europa hervor. Die gemeldeten Staus stimmten laut Urteil der Redaktion auf den Meter genau, und die errechnete Verzögerung durch den Stau war sehr akkurat. Auch die vorgeschlagenen Alternativrouten führten die Tester gut und schnell um einen Stau herum. Auf dem zweiten Platz landete das TomTom GoLive 1000, das für 299 Euro erhältlich ist.

Computer-Video 
TomTom-Navi sagt Stau voraus

Nie wieder Stau mit HD-Traffic ? Ein Praxis-Test. zum Video

Nur BMW konnte mithalten

Bei den fest eingebauten Navigationsgeräten überzeugte nur das BMW Professional RTTI, das aber immerhin 3820 Euro kostet. Dafür gibt es Updates und die BMW-eigene Online-Stauwarnfunktion drei Jahre lang gratis. Bei den Festeinbauten griff nur dieses System auf Echtzeitinformationen zu und war daher genau so schnell und präzise. Die Konkurrenz patzte: Auf den drei letzten Plätzen im Test landeten die fest eingebauten Navigationsgeräte von Mercedes (3117,80 Euro), Opel (1500 Euro) und VW (ab 2225 Euro). Teilweise führten deren empfohlene Alternativrouten sogar direkt in den nächsten Stau.

Veraltete Staumeldesysteme bei den Autonavis

Außer BMW setzen die anderen Autohersteller laut Auto Bild auf veraltete und langsame Staumeldesysteme wie das in die Jahre gekommene TMC oder Polizeimeldungen, die über das Radio übertragen werden. Die neue Generation der mobilen Navigationsgeräte bedient sich hingegen einer Vielzahl von Quellen und wertet die darüber bezogenen Stauinformationen in Echtzeit aus. Deshalb ist sie schneller und genauer. Zu diesen Quellen gehören unter anderem Analysen der Bewegungsmuster von per Mobilfunk erfassten Navigationsgeräten und Smartphones mit Navigationssoftware sowie entsprechend ausgestattete Pkw- und Lkw-Flotten.

Computer berechnen mögliche Staus in Echtzeit

Die eigentliche Echtzeitanalyse der Verkehrslage erfolgt nicht in den Navigationsgeräten selbst. Die Hersteller der Geräte sammeln die Daten über den Verkehrsfluss auf Autobahnen sowie Nebenstrecken, berechnen die Stauwahrscheinlichkeit und mögliche Umleitungen und lassen diese Daten ihren Kunden über das Mobilfunknetz zukommen. Floating car data und floating phone data heißen solche Datensammlungen, aus denen Computer statistisch berechnen, ob sich der Verkehr irgendwo staut oder zäh fließt. Diese Informationen sollen wesentlich präziser sein als TMC und auch schneller im Navigationsgerät ankommen. Zudem versprechen alle Hersteller unisono, dass Autofahrer mit den neuen Techniken sowohl Zeit als auch Benzin sparen. t-online.de-Reporter Robin Cumpl testete den Echtzeit-Stauwarner HD Traffic bereits und überprüfte, wie zuverlässig die Stauprognosen von TomTom-Navis sind – mit einem sehr positiven Ergebnis. Auch Google Maps bietet Echtzeit-Verkehrsdaten – eine entsprechende App ist auf Smartphones mit Google Android vorinstalliert.

 
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