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Stiftung Warentest: Navigationsgeräte von TomTom patzen doppelt

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TomTom patzt gleich zweimal

27.01.2012, 13:38 Uhr | Christian Fenselau

Stiftung Warentest: Navigationsgeräte von TomTom patzen doppelt. 17 Navis bei Stiftung Warentest

17 Navis bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in der Februar-Ausgabe von "test" mobile Navigationsgeräte auf den Prüfstand genommen, insgesamt 17 Navis mit Bildschirmgrößen von 4,3 und 5 Zoll (10,9 und 12,8 cm). Einen doppelten Testsieg konnte der deutsche Hersteller Falk verbuchen, dessen Modelle sich bei der Handhabung deutlich von der Konkurrenz absetzen konnten. Navis von Marktführer TomTom lagen hingegen in beiden Größenkategorien ganz hinten – die wichtigsten Ergebnisse in der Foto-Show.

Die Gesamtnoten der getesteten Navigationssysteme lagen nicht extrem weit auseinander, denn die Hauptaufgabe, das Navigieren, erfüllen alle Geräte. Trotzdem gab es auch hier Unterschiede. So erhielt beim Testkriterium "Routenführung" nur etwa die Hälfte der geprüften Navis das Urteil "Gut". Auch für die Routenberechnung und die Fahrempfehlungen verteilten die Tester unterschiedliche Noten.

Die Handhabung macht den Unterschied

Größere Differenzen bemerkten die Tester bei der Handhabung. Die Testsieger der beiden Größenklassen erhielten jeweils ein "Gut" bei Noten von 2,2 und 2,3 – das ist bei den 5-Zoll-Navis das Falk Neo 550 und in der Kategorie 4,3 Zoll das Falk Neo 450. Die Verlierer wurden eine glatte Note schlechter bewertet. Mängel zeigten sich etwa bei der Gebrauchsanleitung und der Handlichkeit. So ist bei den Navis von TomTom die Haltevorrichtung untrennbar mit dem Gerät verbunden, was den Transport in der Jackentasche deutlich erschwert.

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Akkulaufzeit enttäuschend

Auch in Sachen Ausstattung zeigten sich Unterschiede. Nur wenige Navis bieten die verbesserte Stauumfahrung TMCpro. Auch ist die Zieleingabe per Sprachassistent oder per Koordinateneingabe nicht überall Standard. Bei der Akkulaufzeit gibt es insgesamt Nachholbedarf: Zwar machten einige Testgeräte deutlich früher schlapp als andere, aber bis auf zwei Ausnahmen vergaben die Tester keine guten Noten. Nur Falk Neo 450 und Navigon 42 Premium schafften es, drei Stunden ohne Kabel auszukommen. Die schwächsten Akkus hielten nicht einmal zwei Stunden.

Ein klarer Preistipp lässt sich nicht ausmachen, denn die günstigen Navis landeten durchweg auf den hinteren Plätzen. Das Mio Spirit 485 Europe Plus kostet mit 117 Euro deutlich weniger als die Konkurrenten, erhielt aber lediglich das Urteil "Befriedigend". Allenfalls das Falk Neo 450 kann als günstiger und gleichzeitig guter Kauf durchgehen; der 4,3-Zoll-Testsieger kostet 177 Euro. Für das Falk Neo 550, das die beste Gesamtnote bekam, sind 225 Euro fällig.

Mehr zum Test lesen Sie auf www.test.de/navi

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