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ADAC: Navigationsgeräte patzen bei der Routenführung

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ADAC: Navis patzen bei der Routenführung

17.11.2012, 15:08 Uhr | fen

ADAC-Test: So kommen Sie gut an.


Großer Navi-Test des ADAC: Der Automobilclub hat Navigationsgeräte und Navi-Apps für Smartphones getestet. Die meisten Navis sind im Gesamturteil gut, doch trotzdem lohnt ein Blick in die Testergebnisse, denn einige Navigationssysteme patzen ausgerechnet bei der wichtigsten Funktion: bei der Routenführung.

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Navis im 2012-Test beim ADAC

Insgesamt zwölf Navigationslösungen mussten durch den Test, davon vier Saugnapf-Navis der gehobenen Preisklasse zwischen 200 und 300 Euro und acht Smartphone-Apps bis zu 90 Euro. Auch getestet wurden die Gratis-Navi-Apps von Google und Nokia. Von den insgesamt zwölf Systemen erreichten vier lediglich ein "Befriedigend" – allesamt Softwareanwendungen für Smartphones. Die Saugnapf-Geräte hingegen heimsten durchweg ein "Gut" ein.

TomTom-Navi siegt im ADAC-Test

Klarer Testsieger ist das TomTom Go Live 1015. In allen Testkriterien lag es im Spitzenfeld, in der wichtigsten, der Navigation, lag es deutlich vor allen anderen. Dafür ist das TomTom-Navi mit 299 Euro auch das teuerste. Einen Hunderter günstiger ist das Becker ready 50 ICE, das in den Testwerten des ADAC fast an die des Testsiegers heranreichte. Die beiden weiteren Saugnapf-Navis im Test von Garmin und Falk sind etwas teurer als das von Falk, schnitten aber nicht besser ab.

Beste Gratis-Lösung von Google

Bei den beiden Gratis-Navi-Apps gefiel Google Maps den Testern besser als Ovi Maps von Nokia. Allerdings benötigt die Google-Software eine Internetverbindung, während die Nokia-Navigation alle Karten auf dem Gerät gespeichert hat und gänzlich ohne Internetzugriff auskommt.

Der ADAC testete auch die Navi-Anwendung Skobbler (1,59 Euro) auf dem iPhone; ebenfalls eine Offboard-Lösung mit Kartenabruf aus dem Netz. Es navigierte am schlechtesten (Teilnote 4,1), im Gesamturteil reichte es noch zu einem "Befriedigend".

Schwachpunkt Routenführung

Doch alle getesteten Navis und Software-Lösungen haben laut dem ADAC einen Schwachpunkt. Langzeitsperren von Streckenabschnitten werden in der Routenführung nicht berücksichtigt, Verkehrsinformationen darüber werden allerdings erkannt. Die Spanne in Sachen Verkehrserkennung reicht beim Testsieger von einer nahezu vollständigen Berücksichtigung des aktuellen Geschehens über die bloße Anzeige der Situation (Google Maps), bis hin zum völligen Ignorieren der Verkehrssituation wie etwa bei Skobbler.

Veraltete Hardware im Test

Bei der Auswahl des Smartphones muss sich der ADAC allerdings Kritik Gefallen lassen, denn die verwendeten Geräte sind zum Teil überholt. Die Nokia-Navi wurde auf dem Nokia X7 getestet, dass zwar noch vereinzelt im Handel zu finden, aber samt Betriebssystem längst eingestellt worden ist. Die verbaute Hardware im Gerät ist überholt, Routenberechnungen dürften auch länger dauern als bei einem Smartphone auf aktuellem Technikstand. Drei weitere Apps wurden auf dem Apple iPhone 4 getestet, für das mit dem iPhone 4S und dem iPhone 5 zwei Nachfolgemodelle erhältlich sind.

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Navigationsgeräte tunen und optimieren

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