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Stiftung Warentest testet Navigations-Apps: Teure Apps besser

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Stiftung Warentest  

Teure Apps navigieren besser

03.06.2013, 11:04 Uhr | fen

Stiftung Warentest testet Navigations-Apps: Teure Apps besser. Stiftung Warentest: Gekaufte Navi-Apps sind besser (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

Stiftung Warentest: Gekaufte Navi-Apps sind besser (Quelle: Rüdiger Wölk/imago)

Teure Navigations-Apps sind im Schnitt besser als billige oder kostenlose Helfer. Zu diesem Resultat kam die Stiftung Warentest, die im Juni-Heft insgesamt 19 verschiedene Navi-Apps auf drei verschiedenen Smartphone-Betriebssystemen prüfte.

Navi-Apps werden immer beliebter – Smartphones mit eigenem Routenführer laufen den klassischen Saugnapf-Navis zunehmend den Rang ab. Dafür gibt es mehrere Gründe: Da das Smartphone ohnehin immer dabei ist, muss kein zusätzliches Gerät mitgeführt werden, außerdem sind viele Navi-Apps billiger als ein eigenes Navigationsgerät. Doch die Apps haben auch Nachteile, so übertragen einige unnützerweise sensible Daten an den Anbieter.

Billig-Apps sind Verlierer im Test

Wer eine Smartphone-App zur Navigation nutzen möchte, sollte nicht auf jeden Cent gucken. Denn gerade die billigen und kostenlosen Apps führen schlechter ans Ziel. Die Ausnahme ist Google Maps. Die Tester bewerteten die Navigation des kostenlosen Google-Dienstes mit "Gut" (2,5).

Alle anderen erreichten lediglich ein "Befriedigend", am schlechtesten schnitten die Apple-Karten und Skobbler ab. Ihre Navigationskünste wurden auch schlechter bewertet als die schlechtesten Saugnapf-Navis, die im Februar dieses Jahres getestet wurden. Die Ergebnisse decken sich auch teilweise mit dem ADAC-Test Ende letzten Jahres, bei dem ebenfalls Skobbler die schlechteste Note erhielt.

Der Testsieg geht an TomTom, sowohl unter Android als auch unter iOS. Getestet wurde jeweils auf dem Samsung Galaxy S3 und dem iPhone 5. Mit 70 (Android) beziehungsweise 90 Euro gehörte es zu den teuersten Apps im Test. Auch Navigon (ab 60 Euro) gehörte zu den Gewinnern, sowohl unter Android und iOS als auch unter Windows Phone. Etwas besser als Navigon schnitt iGo Primo ab, die App gibt es aber nur für Apples Betriebssystem.

Navis rufen Daten ab

Die kostenpflichtigen Apps haben zumeist einen weiteren Vorteil gegenüber der Gratis-Konkurrenz: Sie speichern das Kartenmaterial im Speicher des Smartphones ab. Ist das nicht möglich, müssen die Daten über das Mobilfunknetz abgerufen werden. Auch wenn sich das mit Flatrates abfangen lässt, ist spätestens bei der Routenführung im Ausland mit erheblichen Kosten durch Roaming-Gebühren zu rechnen.

Auch Onboard-Navis rufen Daten ab. Dabei handelt es sich allerdings nur um wenige Kilobyte zur schnelleren Positionsbestimmung (A-GPS). Unter Umständen kann das auch dort helfen, wo kein Satellit verfügbar ist, etwa in Tunneln. A-GPS lässt sich allerdings abstellen, wenn es nicht gewünscht ist.

Den vollständigen Test lesen Sie auf www.test.de.

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