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Handy-Tarife: Volle Kostenkontrolle für unbelehrbare Kids

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Volle Kostenkontrolle für unbelehrbare Kids

12.10.2005, 12:09 Uhr | onHandy, t-online.de

Jedes zweite Kind zwischen elf und zwölf Jahren in Deutschland telefoniert bereits mit dem eigenen Handy. Jeder zweite Jugendliche ist schon verschuldet. Das hat Verbraucherschutz-Staatssekretärin Emilia Müller bekannt gegeben. Die großen Anbieter T-Mobile, Vodafone und E-Plus bieten daher jetzt Tarife an, die sich speziell an Eltern wenden, die die Telefongewohnheiten ihrer Kinder kontrollieren und explodierende Handyrechnungen vermeiden wollen. Das "Call-Magazin" hat die Angebote verglichen. Lohnt sich der Extravertrag fürs Kind wirklich?

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Vodafone
Die Zweitkarte "CallYa-Juniorkarte" wird zu einem bereits bestehenden Vodafone-Vertrag der Erziehungsberechtigten hinzugebucht. Mit dieser Zusatzkarte ist es nicht möglich, 0190er oder ähnliche teure Rufnummern anzuwählen. Optional können die Eltern auch Auslandsanrufe oder MMS sperren lassen. Bislang war es nicht möglich, Premium-SMS zu sperren, laut Vodafone soll man dies aber ab 21. Oktober können. Auslandstelefonate und der Zugang zum Wap können individuell freigegeben oder gesperrt werden. Nicht vertelefoniertes Restguthaben wird auf den Folgemonat übertragen. Mit der Wunschoption "HappyAbend", die für 7,50 Euro pro Monat zu haben ist, bekommt man monatlich 1.000 Inklusivminuten, die wochentags zwischen 20 und 8 Uhr zur Verfügung stehen. Falls nicht alles vertelefoniert wird, erfolgt automatisch ein Übertrag in den nächsten Monat. Die Abfrage der Mailbox ist im Inland kostenfrei.

T-Mobile
Ganz ähnlich ist das Angebot von T-Mobile. Auch hier muss ein Erziehungsberechtigter einen bestehenden Vertrag haben, um die "CombiCard Teens" zu bestellen. Dafür müssen die Eltern 19.95 Euro auf den Tisch legen, darin sind allerdings bereits zehn Euro Gesprächsguthaben enthalten. Wie bei Vodafone wird im 60/1 Takt abgerechnet und auch die Bereitstellungs- und Gesprächspreise sind die gleichen. Das Abhören der Mailbox im Inland kostet nichts. Mit 30 Cent zu D1 und Festnetz, bzw. 50 Cent in andere Netze sind die Gebühren im Vergleich zu anderen Tarifen ziemlich hoch. SMS schlagen mit 15 Cent zu Buche, was nicht sehr teuer ist. Jeden Monat wir das Guthabenkonto automatisch mit einem festgelegten Betrag von zehn, 25 oder 50 Euro aufgeladen.

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E-Plus
E-Plus bietet einen ganz besonderen Service: Auch wenn das Kind sein Guthaben bereits verbraucht hat, kann es seine Eltern informieren lassen und um Rückruf bitten. Außerdem sind natürlich auch bei "Kids & Teens" Sonderrufnummern und Premium-SMS gesperrt. "Kids & Teens" ist ausschließlich zum Tarif "Free & Easy Plus" zubuchbar. Eine 60/1 Taktung bietet E-Plus nicht an, dafür sind die Minutenpreise mit 40 Cent in den ersten beiden, und 20 Cent für alle folgenden Gesprächsminuten günstiger als bei den D-Netz-Anbietern. Eine SMS kostet 20 Cent. Anrufe bei der eigenen Mailbox sind auch hier kostenlos. Wer sich bis Jahresende für den Tarif entscheidet, bekommt 25 SMS pro Monat gratis. Die Karte kann mittels der "Taschengeldfunktion" auch per Dauerauftrag automatisch aufgeladen werden.

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Fazit
So richtig lohnen sich die Angebote nur für Eltern, deren Kinder aufgrund von Premium-SMS und teuren Hotlines hohe Kosten verursachen und sich nicht belehren lassen. Die Angebote von T-Mobile und Vodafone ähneln sich sehr. Die 60/1 Taktung ist auf jeden Fall besser, als die Abrechnung für jede angefangene Minute bei E-Plus. Dafür ist die Rückruf-Option von E-Plus ein hilfreiches Instrument, wenn das Guthaben aufgebraucht ist. Günstiger als alle vorgestellten Tarife sind die Prepaid-Angebote der so genannten Discounter (z.B. Simyo, blau, klarmobil, SIMply). Minutenpreise ab 18 Cent und SMS-Kosten zwischen 10 und 14 Cent bekommt man sonst nirgendwo. Dafür werden hier keine Nummern- oder SMS-Sperren angeboten und die Mailbox-Abfrage ist auch nicht kostenlos.

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