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Betrug  

Terroristen "klonen" SIM-Karten

21.12.2005, 15:19 Uhr | onHandy, t-online.de

Foto: dpaFoto: dpa Wie die "Netzeitung" berichtet, wurde die SIM-Karte der kanadischen Jura-Professorin Susan Drummond geklont. Unter Berufung auf die kanadische Zeitung "The Globe and Mail" sollen Unbekannte auf Rechnung der Frau innerhalb eines Monats Kosten in Höhe von 12.237,60 kanadischen Dollar (ca. 8.800 Euro) verursacht haben. Auf der Rechnung fanden sich Verbindungsnachweise für Telefonate nach Syrien, Indien, Russland, Libyen und andere Staaten. Der Lebensgefährte der Wissenschaftlerin ist der Sache nachgegangen und auf brisante Informationen gestoßen. Offenbar ist es zumindest der Mobilfunkgesellschaft Rogers bekannt, dass das Klonen von SIM-Karten im internationalen Terrorismus ein Teil des Geschäftes ist.

Foto-Show: Terroristen "klonen" SIM-Karten

Medium Rectangle für onHandy/Trends&Tests

Manager im Visier
Die Telefonate, die angeblich vom Handy der Professorin geführt wurden, fanden alle nach einem einmonatigen Aufenthalt Drummonds in Israel statt. Nachdem die Telefongesellschaft auf Zahlung der Rechnung bestanden hatte, sprach der Lebensgefährte der Frau auf einer Sicherheitskonferenz mit Cindy Hopper, einer Managerin der Sicherheitsabteilung von Rogers. Hopper bestätigte nach Angaben von "The Globe and Mail", dass der Verdacht bestehe, dass SIM-Karten leitender Angestellter von Terroristen "geklont" würden. Es wird vermutet, dass eine Gruppe, die mit der Hisbollah in Verbindung steht, hinter dem Handybetrug steckt.

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Klage vor Gericht
Das besorgniserregendste an der Geschichte ist die Tatsache, dass es relativ einfach ist, eine SIM-Karte herzustellen, die vorgibt, eine andere zu sein. Dazu benötigen die Terroristen lediglich die Handynummer des zu Schädigenden und den ID-Code der Karte. Wahrscheinlich haben Trickdiebe das Handy von Frau Drummond gestohlen, innerhalb von Minuten die Karte kopiert und ihr das Gerät dann unauffällig wieder zugesteckt. Die Jura-Professorin klagt nun vor Gericht auf Befreiung von der Zahlungspflicht für die Rechnung, die aufgrund von Mahnkosten und Zinsen mittlerweile 14.141 kanadische Dollar beträgt.

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